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Hier und auf meinen anderen FF seiten werdet ihr FanFiction von mir finden, wie ihr aber merken werdet ist die Schrift machmal komisch von der größe, habe da bisher noch probleme und hoffe dies mit der zeit in griff zu kriegen, wünsch euch natürlich trotzdem viel spaß beim Lesen.
Eine schwere Flucht
,,Roxton, sie elendiger Schuft.’’ Rief eine Zornige Marguerite mit einen Buch in der Hand, was sie schon bereitwillig in die Höhe hielt, um es ihn entgegen zu schmettern, so wie er es wieder mal verdiente. Auch wenn die meisten Tage mit verschiedenen Aufgabe oder auch mal Abenteuern ablief, blieben die Streiterreihen zwischen Roxton und Marguerite immer gleich, es flogen meistens die fetzten und es ging immer mal wieder was zu Bruch oder es flog wie so oft in letzter Zeit, ein Buch in die Richtung in der Roxton stand und breit grinste. Er spielte gerne mit ihr und reizte sie auch wenn er wusste, dass er es am Ende bereute, bereitete es ihn immer wieder aufs neue einen Heiden spaß.
Der Tag hatte ruhig und gemütlich angefangen, alle bis auf Marguerite kamen freundlich und ausgeruht zum Frühstück, nur Marguerite einer der größten Morgenmuffel hatte es nicht nötig, pünktlich oder ein freundlich zu erscheinen, sie bevorzugte es immer jeden grimmig anzuschauen, besondern schwebten tödliche Blicke über den Tisch, wenn roxton mal wieder eine spitzte Bemerkung über ihre morgendliche Freundlichkeit abhielt.
Heute war es so, dass sich Challenger, Veronica, Malone und Summerlee früh morgens aufmachten, um nach Früchten und neuen Pflanzen zu suchen. Unterwegs teilten sie sich in Zwei Gruppen, Veronica und Malone auf Früchte suche und Challenger und Summerlee auf Pflanzen suche. Sie lachten und lernten sich näher kenne. Zwar kannten sie sich alle noch nicht allzu lange aber sie verstanden den anderen immer besser und kamen freundlich und zuvorkommend mit einander zurecht. Aber als sie jetzt gemeinsam vor dem Baumhaus standen, wollte keiner so richtig hinauf fahren. ,,Also ich glaube, ich werde es mir hier unten noch ein bisschen bequem machen.’’ Sagte Malone setzte sich auf die Bank, die sie gestern vor dem Baumhaus abgestellt haben. ,,Ich glaube das werde ich und ihnen, rate ich das auch.’’ Veronica blickte die Challenger und Summerlee an und setzte sich zu Malone. Challenger und Summerlee sahen sich an und dann nach oben, wo sie die tobende Marguerite hören konnten, anscheinend wieder mal ein Streit, dachte sich Summerlee und grinste schelmisch zu Challenger, ehe auch er sich setzte, auch wenn er am liebsten nach oben gefahren wäre, um seine neuen Pflanzen unter dem Mikroskop anzusehen, so wartete er doch lieber bis sich Marguerite beruhigt hat, den in so einen Zustand war mit ihr nicht zu spaßen und jeder wusste das auch wenn sie keiner lange kannte. So saßen sie nun alle auf der Bank und gingen ihren Gedanken nach ab und an sprachen sie auch mit einander aber man konnte sich kaum auf ein Gespräch konzentrieren, so laut hörte man Marguerites Stimme, die immer noch voller Wut klang. Als man einen lauten Knall hörte und einen Aufschrei von Roxton, wussten alle, dass der Streit für Heute vorbei war. Alle standen sie gleichzeitig auf und fuhren gemeinsam nach oben. Sie wunderten sich gar nicht mehr über den Saustall, der immer übrig blieb, wenn sie Roxton und Marguerite in die Haare bekamen, sie wussten, dass Roxton das sofort aufräumen würde.
Als sich Malone ins Wohnzimmer begab, sah er wie Roxton vorm Balkon stand und sich den Hinterkopf mit einen schmerzverzehrten Gesicht rieb. ,,Anstrengende Schlacht?’’ fragte Malone ihn, worauf er sich sofort umdrehte. ,,Das können sie wohl laut sagen, Marguerite hat wirklich viel Kraft in den Armen.’’ Und lächelte auch wenn ein wenig gequält ,,Sie sollten, sie nicht immer Ärgern, sie wissen doch, worauf das hinaus läuft. Bald müssen wir sie vielleicht noch verarzten, weil sie dann mit spitzen Gegenständen nach ihnen wirft.’’ Malone musste unwillkürlich lachen. ,,Ach das würde sie schon nicht machen und wenn werde ich sie vorher noch packen und über dem Balkon werfen.’’ Er begann zu lachen, bei der Vorstellung wie sie anfangen würde zu kreischen. ,,Was gibt es denn hier zu lachen?’’ fragte Veronica lief aber weiter in die Küche, um sich ein Glas mit frischen Wasser zu füllen. ,,Ach wir reden nur ein bisschen über die gute Marguerite.’’ Malone sah Roxton dabei an und sie begannen wieder zu lachen. ,,Sie sollten mit ihr sanfter umgehen und ihr auch mal ein tag ruhe gönnen.’’ Begann Veronica und nahm so auch wenn sie es selbst kaum glaubte, Marguerite in Schutz. ,,Oh ho, was höre ich da, sie zicken sich doch an und jetzt nehmen sie, sie in schutz, ein merkwürdiger Tag.’’ Roxton begab sich auf den Weg zum Bessen. ,,Die Versuchung ist einfach zu groß, verstehen sie meine Liebe.’’ Und begann zu fegen. ,,Kennen sie eigentlich das Sprichwort, was sich neckt, dass Liebt sich?’’ Veronica lächelte zu Malone hinüber, der sich ebenfalls ein lächeln nicht verkneifen konnte. ,,Ja das kenne ich.’’ Er brachte das aufgefegte in einen Müll Eimer und ging ohne noch ein Wort zu sagen in sein Zimmer.
,,ja das kenne ich .’’ sagte er noch mal aber mehr zu sich selbst und legte sich auf sein Bett und schloss die Augen.
Wütend stampfte Marguerite in ihren Zimmer von einer Ecke in die nächste. ,,Verfluchter Bastard.’’ Rief sie und knallte ein Buch an die Wand. Ihr war es im Moment egal, ob jemand das gehört hatte oder nicht, ihr Zorn stiegt immer noch, obwohl der Streit mit Roxton schon längst beendet war, dennoch konnte sie sich nicht beruhigen. ,,Du blöder Mistkerl.’’ Rief sie erneut und schmiss sich auf das bett, vergrub ihren Kopf in einen Kissen. Sie wusste einfach nicht, was sie von ihm halten sollte, sollte sie ihn lieber umbringen oder lieber sich ihn an den hals werfen und ihn Küssen. Natürlich zog, er sie auf magische Weise an. Roxton hatte alles, was eine Frau wollte, stärke, mut und ein unvergessliches Lächeln. Das sie ihm wiederstehen konnte, lag wahrscheinlich daran, weil sie sich vor langer Zeit etwas schwur, natürlich lag das zum teil auch daran, dass Roxton sie einfach zu sehr auf die Palme bringt, dauernd neckte er sie und zog sie mit ihren Gewohnheiten ins lächerliche, mit anderen ist er bis jetzt noch nie so umgegangen, nur mit ihr und sie verstand es nicht. Entweder glaubte sie er mache das nur, um spaß zu haben oder er hasste sie einfach. Sie wusste einfach mit ihm nichts anzufangen, er hatte eine unausstehliche Art an sich, wieder rum, wird sie auch von ihm magisch angezogen, ihm wieder stehen zu können, ist nicht schwer, sie hatte die meiste Zeit genug Wut in sich, um ihn zu hassen, zumindest für ein paar Stunden.
Roxton stand schon ein paar Minuten vor Marguerites Tür, eigentlich wollte er mit ihr reden aber als er die Schimpfwörter hörte, die an ihn gerichtet waren, musste er lachen und zog nach einen kurzen Moment weiter Richtung Küche. Er war heute dran mit Kochen, am Anfang war eigentlich eingeteilt worden, wer immer zusammen Kocht aber als man Marguerite beim Kochen zusah, wurde einen doch glatt schlecht, so wurde sie vom Kochen, höfflich befreit. Marguerite merkte natürlich sofort, dass das daran lag, dass sie einfach nicht Kochen konnte, sie hatte es auch nie richtig gelernt, geschweige denn jemals gebraucht. Als Kochte Roxton immer alleine ohne Hilfe, er brauchte sie aber auch nicht, den alleine kam er schneller voran und er kochte lieber alleine, als wenn immer jemand im Weg steht, den die Küche war nicht sonderlich groß.
Als Roxton das Essen fertig hatte, trommelte er alle Zusammen. Summerlee war vorhin so nett gewesen und hatte den Tisch gedeckt, somit brauchte Roxton nur noch auftischen.
Roxton trat einfach ohne anzuklopfen herein und sah zu ihr, die am Fenster stand und hinaus Blickte. ,,Nein und ich habe auch keinen Hunger, besonders nicht, wenn sie es gekocht haben.’’ Sie drehte sich im und sah ihn feindselig an. ,,Wollen sie etwa wieder anfangen zu streiten?’’ fragte er keck und lächelte. ,,Ich angefangen zu streiten.. Ich glaube ich höre nicht richtig. Sie haben doch heute angefangen, genau wie alle anderen male, scheinen sie es zu lieben mich zur Weißglut zu bringen.’’ Ihre Stimme klang ernst und war gefüllt mit aufsteigenden Zorn. Er schnaubte. ,,Ich kann nichts dafür, wenn sie frühs so unmöglich sind, es ist manchmal kaum zu ertragen, wenn sie einen so finster anblicken, als hätte man ein Schwerverbrechen begannen.’’ ,,Es kann ihnen doch egal sein, wie ich frühs bin, sie müssen mich weder ansehen noch mit mir reden, ich habe sie zu nichts drum gebeten und nun verschwinden sie endlich aus meinen Zimmer oder wollen sie ein neues Buch an den Kopf geworfen haben?’’ sie griff auf ihr Bett, das direkt neben dem Fenster lag und schnappte sich das Buch, was sie vorhin noch gelesen hatte. Eigentlich ist das Buch zu schade, um an so einen hohlen Schädel zu fliegen, dachte sie sich, hielt das Bucher aber weiterhin in ihren Händen. ,,Wollen sie mir noch eine Beule am Hinterkopf verpassen, meine Liebe, so langsam mache ich mir sorgen um sie, sie sollten ihre Wut lieber in Arbeit umwandeln, so können sie wenigstens auch mal was nützliches tun.’’ Er rannte schnell zur Tür, den er wusste, es würde was geflogen kommen. ,,Sie schmutziger Tölpel, was bilden sie sich eigentlich ein.’’ Mit voller Wucht, schmiss sie das Buch in seine Richtung, knallte aber gegen die Tür. ,,Puh...noch mal Glück gehabt.’’ Er lächelte kurz und verschwand schnell zu den anderen, die natürlich alles mit anhören konnten und sich schweigen ansahen.
Marguerite blieb in ihren Zimmer mit ihrer neuen angestiegen Wut, sie lehnte sich wieder ans Fenster und verfluchte ihn. Es war mitten in der Nacht, als Marguerite aufwachte, weil sie schrecklichen Hunger hatte. Sie war seit sie in ihren Zimmer verschwunden war, nicht noch mal hinaus gegangen, besonders traute sie sich nicht, als Roxton hier gewesen war. Hätte er vielleicht vorhin höfflich gefragt, wäre sie vielleicht zum Essen gekommen aber da er wieder anfangen musste zu streiten, ließ sie es lieber bleiben, lieber würde sie verhungern, als etwas von jemanden zu essen, der so ein eingebildeter, arroganter Kerl ist wie Lord Roxton, fluchte Marguerite in ihren Kopf, sie schwör sich ihn aus dem Weg zu gehen, sollte er so weiter machen, den auch ihr wird es mal zu viel, wenn man sie dauernd aufzieht. Aber da sie den ganzen Abend nichts gegessen hatte, musste sie nun sich hinaus schleichen und sich schnell was machen, sonst würde sie wohl mit ihren Knurren noch die anderen wecken.
Sie zog sich ihren Morgenmantel drüber und öffnete so leise es ging, die Tür, allerdings quietschte die Tür auch noch, so dass sie kurz zusammen Zuckte. Sie konnten ur hoffen, dass das niemand gehört hat. Mit leisen und langsamen Schritten, schlich sie in die Küche, in der Hand nur eine Kerze, den sonst würde sie nicht wirklich viel sehen könne, da der Mond heute nacht nicht ganz so hell schien, wie in den anderen Nächten zu vor. Sie schnitt sich zwei Scheiben Brot ab und beschmierte sie mit einer dicken schicht Marmelade. Bevor sie gehen wollte, nahm sie sich aus dem Obstkorb noch einen schönen Roten Apfel, der sie verlockend ansah. Anstatt das Brot auf ein Tablett zu tun, woran sie allerdings nicht dachte, nahm sie die zwei Brote in die eine Hand und in die anderen die Kerze aber da die Hände nun voll waren, konnte sie den Apfel nirgends unterbringen aber verzichten wollte sie auch nicht, also stellte sie die Kerze kurz ab, nahm den Apfel in den Mund und hielt in mit den Zähnen fest. Mit voll bepackten Händen drehte sie sich um und wollte gerade los laufen, wurde aber plötzlich von zwei Stahlenden Augen angesehen. Sie erschreckte sich und starrte ihn starr an. ,,Sie sehen lustig aus, sind sie den so ausgehungert, dass sie mitten in der Nacht unsere Vorräte plündern, haben sie den zum Abendessen nicht genug gegessen.. Ach ja sie waren ja zu Stur, um mein selbst gemachtes Essen zu sich zunehmen.’’ Seine Stimme war äußerst freundlich aber man konnte deutlich hören, wie sehr er sie aufzog. In ihren Gedanken, schwör sie sich nicht darauf einzugehen, sondern einfach in ihr Zimmer zu gehen. Gedacht, getan, sie marschierte los aber als sie an ihm vorbei lief, sah sie ihn mit einen Tödlichen Blick an, sagte aber nichts. Er begann laut zu lachen. ,,Sie sind eine außergewöhnliche Frau, wissen sie das eigentlich?’’ rief er ihr hinterher aber er lief ihr nicht nach, sondern goss sich, wie er es vorhatte, ein Glas mit frischen und kühlen Wasser ein und ging wieder in sein Zimmer.
Wütend, tritt sie die Tür zu und stellte die Kerze und die Brote auf ihren kleinen Tisch ab. Von dem Apfel biss sie gleich ein großes Stück ab, nein sie würde jetzt nicht wieder anfangen über ihn zu fluchen, es war sinnlos, der Kerl war einfach nicht normal, dachte sie sich und biss erneut hinein.
Marguerite war noch immer bei ihren Apfel, als plötzlich die Türe geöffnet wurde und Roxton breit Grinsend herein schaute. ,,Achten sie lieber auf ihre Figur, nicht dass sie dann bei der Heimfahrt nach hause rollen.’’ Er blieb an der Tür stehen und wartete auf eine Reaktion von ihr. Eigentlich wollte er nicht zu ihr und ihr dies sagen aber sein inneres gab doch einfach keine Ruhe, er musste es tun. ,,Wissen sie was, ich werde einfach nicht mehr mit ihnen reden, es ist doch unmöglich, sie sind wirklich ein Trottel.’’ Sie musste übverlegen, als was sie ihn noch bezeichnen konnte aber das Wort Trottel, sagte eigentlich genug aus, den so sah Marguerite ihn, als einen Arroganten, eingebildeten Trottel, ja das war er. ,,Meinen sie das etwa ernst, nicht dass ich ein Trottel bin, dass weiß ich auch so schon?’’ hackte er nach aber als sie nichts sagte, sondern nur mit verschränkten Armen vor dem Bett stand, wusste er es. ,,na mal sehen wie lange sie das durch halten, spätestens Morgen früh werden sie wieder mit mir reden.’’ Lachend schloss er die Tür und lief in sein Zimmer aber den Knall konnte er noch hören. ,,Und wieder ein Buch, was an der Tür landete.’’ sprach er zu sich und lief weiter.
Roxton legte sich hin und bevor er ein schlief, dachte er noch einmal an Marguerite, er musste sich eingestehen, dass sie süß aussah, als sie den Apfel in dem Mund hatte und ihn erschrocken ansah. Er schloss seine Augen und schlief sofort ein. Auch als Marguerite aufgegessen hatte, legte sie sich hin und schlief nach mehreren Minuten friedlich ein.
Der nächste Morgen brach ein und alle Bewohner versammelten sich am Tisch für eine Besprechung für den heutigen Tag. ,,Oh ein Weltwunder dass sie auch noch kommen.’’ Roxton setzte sein breites Grinsen auf und blickte Marguerite verstollen an, als sie endlich zu ihnen an den Tisch stieß. Marguerite wurde innerlich zwar sofort wütend, blieb aber außen hin uninteressiert und beachtete ihn gar nicht. Die anderen bekamen dies auch mit und sahen sich wissend an, sie wussten, dass es endlich mal zeit wurde, dass die beiden sich in ruhe ausreden. ,,Okay für heute steht so einiges auf den Plan, also werden wir uns in 3 Gruppen aufteilen müssen.’’ Challenger schaute sich in der Runde um. ,,Also ich würde sagen, ich gehe mit Malone auf Früchte suche.’’ Fing Veronica an und sah, wie Malone ihr zu nickte. ,,Gut, dann werden Summerlee und ich auf Pflanzen suche gehen.’’ Begann Challenger und musste sein Grinsen zurückhalten, wenn er daran dachte, dass die zwei Streithähne noch übrig waren. ,,Dann werde ich also mit der reizenden Miss Krux auf die Jagd gehen.’’ Er schenkte Marguerite ein lächeln, woraufhin sie sich sofort abwendete und hinaus auf den Balkon schaute. Sie konnte nicht mal Einspruch erheben, sofort würde Roxton dann gewinnen und wieder sie weiter aufziehen. Marguerite hatte also keine andere Wahl, als mit diesem Kerl auf die Jagd zu gehen. ,,Gut, dann ist ja alles geklärt. Dann wird es zeit dass wir uns alle Los machen, damit wir rechtzeitig wieder zu Hause sind.’’ Alle Nickten ihn zu und packten, was benötigt wird zusammen, schnappten sich Messer und Gewehre und stiegen gemeinsam in den Fahrstuhl.
Die Dreigruppen teilten sich in verschiedene Richtungen auf und liefen los. Roxton und Marguerite waren die, die mal eine neues Jagdgebiet ausprobieren wollten und gingen deshalb in eine andere Richtung als gewöhnlich. Marguerite wurde es schon am Anfang mulmig zu mute, so als ob sie schon was ahnen würde aber noch war alles friedlich um sie herum, zumal durfte sie einfach keine furcht zeigen, solange Roxton bei ihr war. ,,Wollen sie nicht endlich mal wieder was sagen, es ist ungewohnt sie nicht reden zu hören?’’ versuchte er das Schweigen somit zu brechen aber Marguerite machte keine Anstalten, was zu sagen und blieb weiter hin stumm. ,,Gut ich spiele gerne mit aber sie werden verlieren, so viel steht fest.’’ Sagte er mit fester Überzeugung aber Marguerite grinste ihn nur an, sie würde ihn sicherlich nicht gewinnen lassen. Sie liefen durch ziemlich dichtes Gestrüb, die Büsche hier waren dichter bewachsen und viel mehr vorhanden, so dass man es sehr schwer hatte durch zu kommen aber sie gaben trotzdem nicht auf und hofften hier was essbares finden zu können. Plötzlich stießen sie auf einen kahlen Platz mitten im Dschungel. Sie sahen sich um, konnten aber nicht entdecken, was gefährlich für sie sein mag aber es war sehr verdächtig, denn alles war hier kahl geschoren wurden. Und da passierte es auch schon, wie aus dem nichts, fielen ein dutzend bunt bemalter Männer aus den großen Bäumen, die etwas weit entfernter standen und rannten mit gehobenen Speeren auf sie zu, mit einen Angriffsgejaule, dass einen mulmig zu mute wurde.Die Lage der beiden schien ernst, den sie hatten kaum eine Chance, da wieder heil heraus zu kommen.
Derzeit liefen Malone und Veronica zu den großen Bäumen hin, die mit vielen leckeren Früchten bestückt waren. ,,man sehen sie sich das an, dass sind so große Früchte, die würden ja ewig reichen.’’ Malone strahlte übers Gesicht, bei den Pfund. ,,Vergessen sie nicht die Dinosaurier, manche lieben diese Früchte und verzehren mehrer Kilos davon.’’ Klärte sie ihn auf. ,,Und wie kommen wir jetzt da hoch?’’ fragte er und sah sich um, da es kaum möglich war, auf dem Baum zu kommen. ,,na klettern, haben sie das noch nie gemacht?’’ Veronica begann zu lachen, als sie Malones Gesicht sah. Sie begann zu klettern, wobei Malone daneben stand und staunte, wie sie es schaffte ohne auf Äste oder einen anderen halt einfach hinauf zu steigen. Aber er musste leise lachen, da es recht lustig aussah, wie sie dach hoch kletterte. ,,Hören sie auf zu lachen, sondern fangen sie an zu klettern.’’ Rief Veronica zu ihm hinunter. ,,Äh ja ist gut.’’ Und versuchte hinauf zu klettern, rutschte aber immer wieder ab.
Challenger und Summerlee hatten es inzwischen in ein sehr Pflanzenreiches Gebiet geschafft, nicht dass es auch in der Nähe des Baumhauses genügend gab aber hier an diesen kleinen Punkt, befanden sich seltene mit unter anderen wichtigen Pflanzen, die wichtiger waren ,als alle anderen. ,,Man ich das nicht einfach himmlisch.’’ Begann Summerlee und berührte erst die eine rot blühende Pflanze und dann eine andere. ,,Sollen wir etwa alle mit nehmen?’’ fragte Summerlee dann und sah sich eine genauer an, die ihn noch nicht bekannt war. ,,Nein um Himmels willen, wir werden das mit nehmen was wir brauchen, die anderen können wir später immer noch holen.’’ Sagte Challenger und begann in seine Liste mit den aufgezählten Pflanzen zu durch schauen. Erst nach dem er alles noch mal gelesen hatte, begann er mit den einsammeln und übergab summerlee die Liste, damit auch er was tun konnte.
Halb benommen, wachte Roxton auf, sein Kopf schmerzte aber auch sein Brust schmerzte höllisch, so dass er als allererstes darauf schaute und eine große Blutende Wunde entdeckte. ,,Verdammt, nicht das auch noch.’’ Fluchte er und verzog dabei sein Gesicht, jede Bewegung, verursachte Schmerzen, die kaum zu ertragen waren, könnte er sich bloß daran erinnern, wie dass geschehen ist aber er konnte sich kaum an den Kampf von vorhin erinnern. Als er ein stück neben sich Schaute, lag Marguerite an seiner Schulter gelehnt, sie hatte eine kleine Platzwunde am Kopf, schien aber nichts ernstes zu sein, so weit Roxton dies beurteilen konnte. Mit leisen Worten versuchte er, sie wach zu bekommen, aber erst nach ein paar Minuten, wachte sie auf. ,,Geht es ihnen gut?’’ fragte Roxton flüsternd, damit er es keiner von den Dorfbewohner mit bekam, solange sie nicht wussten, ob sie in großer Gefahr waren oder nicht. Sie sagte nichts, anscheinend hielt sie sich immer noch daran, nicht mit ihm zu reden, obwohl dies eine ernste Lage ist. ,,Marguerite, hören sie auf, das ist nicht der richtige Zeitpunkt, dieses Spielchen fortzusetzen.’’ Seine Stimme wurde etwas lauter, aber gott sei dank, bemerkte es niemand. ,,Ist ja gut, sie brauchen nicht gleich in so eine Ton mit mir reden, dass geht auch auf vernünftige Weise.’’ Sagte sie und schaute sich um. ,,Sie treiben mich noch in den Wahnsinn, wissen sie das und jetzt lassen sie das gehabe, sonst lasse ich sie hier.’’ ,,Glaube das wird nicht möglich sein.’’ Begann sie und hob ihre Hand nach oben, so dass er sie sehen konnte aber er sah auch seine. ,,Nicht das noch, dass ist ein Dorf, wie kommen die zu solchen Ketten und ich schätzte die haben nicht mal einen Schlüssel.’’ Roxton seufzte, nun musste er sich einen neuen Plan aus denken. ,,Wir kommen sowieso nicht weit, nicht mir ihrer Verletzung, die dringend behandelt werden muss.’’ Marguerite betrachtete seine Wunde genau, sie musste Schmerzen, dachte Marguerite. ,,Ach so schlimm ist das nicht aber sind sie noch wo verletzt?’’ fragte er besorgt auch wenn man es kaum glauben mag. Aber Marguerite achtete gar nicht darauf, dass seine Stimme besorgt klang. ,,Äh ja, alles bestens.’’ Sie Log, sie wollte ihn nicht sagen, dass sie am Fuß verletzt war, er blutete aber durch den Stiefel konnte man das nicht so genau sehen, worüber sie auch froh war. Roxton sah sie genau an, so richtig überzeugend, kam das nicht gerade herüber, dachte er konnte aber keine blutende Wunde finden. ,,Wie sollen wir hier wegkommen, wir wissen nicht einmal wo wie hier sind?’’ Marguerite bemerkte seine prüfenden Blicke und begann schnell mit einen neuen Thema, was jetzt vorrang hatte, den man weiß ja nicht, was diese Menschen in diesen Dorf mit ihnen vorhaben. ,,Wir werden wohl fliehen müssen.’’ Begann Roxton und beobachtete eine alte Frau, wie sie gerade an ihnen vorbei ging und sie keinerlei Blicke zu wendete. ,,Wie stellen sie sich das den vor, jemand wird uns sehen und dann werden sie und verfolgen.’’ ,,Es wird bald Dunkel werden, da werden wir es versuchen aber wir müssen unbedingt schnell laufen, ich hoffe das bekommen sie hin, schließlich sind wir zusammen angekettet.’’ Sein Plan war genau durch dacht, momentan waren keine Menschen hier und bewachten sie, nur an zwei kleinen Hütten saßen ein paar Menschen, die sie sahen aber in der Nacht werden sie einschlafen, zumindest hoffte das Roxton, dies war die einzige Möglichkeit, alles was sie machen mussten, war warten, bis es Dunkel genug war. ,,Ruhen sie sich noch aus, ich werde sie Wecken.’’ ER schaute sie ernst an, so dass sie ja nicht wiedersprechen sollte, als so tat sie es auch. Aber sie lehnte sich nicht an Roxton an, wäre ihr viel zu peinlich sondern an den kleinen Baumstamm direkt hinter ihnen. Roxton blieb wach, durch die Schmerzen würde er sowieso nicht schlafen können, aber das musste er Marguerite nicht unbedingt unter die Nase reiben.
Währenddessen hatten es sich Malone und Veronica auf dem Baum ein wenig gemütlich gemacht und betrachteten die Weite sich auf eine große Wiese und aßen ein paar Früchte des Baumes. ,,Wer hätte gedacht, dass diese Früchte so köstlich sind.’’ Begann Malone und drehte die Frucht in seiner Hand. ,,Fast alle Früchte hier sind so süß, wie diese aber deswegen werden sie gerne von so machen Dinosaurier gegessen.’’ Erklärte Veronica ihn und begab sich zum großen Stamm um wieder hinunterzuklettern. ,,Was...haben sie den vor?’’ fragte Malone und warf die Frucht weg. ,,Na runterklettern, wir müssen nach Hause, es wird Dunkel.’’ Er blickte zum Himmel, jetzt konnte er es auch sehen, dass so langsam die Nacht herein brach. Also begab er sich, nachdem sie unten war auch zum Stamm und versuchte heil hinunterzuklettern.
Challenger und Summerlee waren schon vor einer Stunde zu Hause angekommen und brachten ihre Pflanzen in das neuen Labor, was Challenger eingerichtet hat mit Hilfe von den anderen. Da sie alles erledigt hatten, begannen sie doch sofort, mit der Herstellung von Kräutern für den Medizinschrank. Sollte also jemals wer krank werden, ist jetzt immer die richtige Medizin im haus, zumindest für die Kleinigkeiten an Krankheiten. So bemerkten sie auch nicht, als der Fahrstuhl nach oben ging, und Malone und Veronica hinaus stiegen, die einzigen die jetzt nur noch fehlten waren Roxton und Marguerite.
Inzwischen war es richtig Dunkel geworden, Veronica stand am Balkon und schaute nach draußen. ,,So langsam mache ich mir sorgen, sie müssten schon längst zurück sein.’’ Veronica drehte sich zu den anderen, die am Tisch saßen. ,,Vielleicht sollten wir sie suchen gehen, womöglich ist ihnen was passiert.’’ Schlug Summerlee vor. ,,Oder sie haben durch ihr Streiten die Zeit vergessen und schlafen jetzt irgendwo in einer Höhle.’’ ,,Das Glaube ich nicht aber egal, wir werden sie morgen suchen gehen.’’ Legte Veronica fest und schaute wieder hinaus.
Sanft versuchte er Marguerite zu wecken, die bis es Dunkel war, tief und fest schlief. ,,Wir fliehen jetzt, okay?’’ fragte er sie sicherhaltshalber, damit sie auch bereit ist. Marguerite schaute sich um, es schien ruhig zu sein, so dass sie es womöglich unbemerkt schaffen könnten, aus dem Dorf zu fliehen. ,,Ich bin bereit.’’ Mit einen entschlossenen Blick, sah sie ihn an. ,,Okay dann los.’’ Er erhob sich und zog Marguerite mit sich. Die ketten mit denen sie zusammen festgebunden waren am Handgelenk waren nicht sonderlich lang, so mussten sie auf jeden Fall zusammen bleiben und den gleichen Schritt halten, sonst würde alles schief gehen. Beide sahen sich an und nickten. Mit schnellen Schritten rannten sie los, achteten nicht auf anderes, sondern nur auf den Weg vor ihnen, der sie direkt tief in den Dschungel führte. Marguerite durchzuckte mehrmals einen schmerzhaften stechen in ihren Fuß, versuchte es aber zu ignorieren und immer weiter zu laufen. Auch Roxton ging es nicht anders, seine Brust schmerzte und sie begann wieder stark zu bluten, so langsam mussten sie sich ein versteck suchen, wo er sich ausruhen konnte, den sonst würde er wohl noch zusammen brechen und dass wäre weder für Marguerite gut noch für ihn.
Nach vielen zurück gelegten Metern, blieben sie schwer Atmend stehen und sahen sich um, der Dschungel war ruhig, so konnten sie alles genau hören, aber sie hörten nichts, weder Menschen Stimmen noch ihre Schritte, so konnten sie sich sicher sein, nicht verfolgt worden zu sein. Plötzlich ohne Vorwarnung, gab Roxton einen Schmerzhaften Ton von sich und brach kurz darauf zusammen.,,Roxton?’’ rief sie und wurde automatisch mit nach unten gezogen, wegen den Ketten. Aber er antwortete nicht mehr. Sofort fühlte sie seinen Puls, der Schwach schlug. ,,So ein verdammter Mist, sie könne mich doch jetzt nicht hängen lassen.’’ Sie fluchte vor sich hin aber sie hatte keine andere Wahl, ihn weiter zu schleppen, bis sie an einen sicheren Versteck sind, wo sie übernachten konnten. Sie sah sich um, was durch den Mond, der diese Nacht hell leuchtete, es einfacher machte, so konnte sie circa 30 Meter entfernt eine Höhle sehen, die ein wenig versteck hinter Büschen lag. ,,Na dann mal los.’’ Sagte sie zu sich und versuchte Roxton unter die Arme zu greifen, und ihn so dort hin zu schleppen aber er war Schwer und somit, war es schwer für Marguerite, besonders da sie am Fuß verletzt war aber dennoch musste sie es schaffen.
Völlig außer Atem setzte sie Roxton in der Höhle ab, blieb aber mehr am Eingang, da sie kein Feuer hatte, um die Höhle zu erleuchten aber sie konnte froh sein, dass sich da keine wilden Tiere aufhielten, sonst wären sie verloren gewesen. Sie versuchte seine Wunde zu sehen, viel ihr aber schwer aber sie konnte sich denken, dass es immer noch Blutet, also nahm sie von ihren Rock ein Stück und hielt es auf seine Wunde. Aber schon nach kürzester Zeit wurden ihre Augen immer schwerer, so legte sie ohne darüber nach zu denken ihren Kopf auf seinen Bauch , hielt aber weiterhin die Hand auf die Wunde und schlief ein.
Es war kurz nach Sonnenaufgang, als sich Challenger, Veronica, Summerlee und Malone für die Suche nach den beiden fertig machten. Sie hatten beschlossen sich in zwei Gruppen aufzuteilen, damit sie die Suche erweitern konnten, so liefen Challenger und Summerlee Richtung Süden und Veronica und Malone hatten beschlossen, Richtung Westen zu gehen. Am Nachmittag wollten sie dann weiter in die anderen Richtungen suchen aber irgendwo mussten sie ja anfangen, sie hofften die beiden hier in der Nähe zu finden.
,,Summerlee was ist mit ihnen?’’ Challenger blieb stehen und drehte sich zu Sumerlee um, der sich mit der Hand an einen Baumstamm abstützte. ,,Können gleich weiter.’’ Atmete Sumerlee schwer und versuchte wieder weiter zu laufen. ,,Nein, wir machen eine kleine Pause, schließlich laufen wir schon zwei Stunden.’’ Challenger lief zu ihn hinüber und half ihn sich auf einen nahegelegenen Baumstamm zu setzten. ,,Danke.’’ Sagte Sumerlee und trank erst mal einen Schluck aus seiner Trinkflasche. ,,Kein Problem alter Knabe.’’ Challenger klopfte Sumerlee lachend auf die Schulter.
Durch ein Knacksen schreckte Marguerite nach oben und sah sich ängstlich um aber sie konnte nichts entdecken. Erleichtert atmete sie wieder gleichmäßig und sofort drehte sie sich wieder um, um nach Roxton zu sehen. Aber es scheint sich bei ihm verschlimmert zu haben. Als sie ihre Hand auf seine Stirn legte, merkte sie sofort, dass er hohes Fieber bekommen hatte über Nacht. Sie nahm ihre Hand wieder weg aber was sollte sie jetzt machen, sie war hier mitten im Dschungel, wusste weder wo sie war ,noch wo das Baumhaus lag, dennoch brauchte Roxton unbedingt, ärztliche Hilfe. Sie hatte also keine anderen Wahl, als ihn zum Baumhaus zu schleppen aber wie soll sie das alleine schaffen, da er nicht gerade ein Fliegengewicht war? Sie seufzte laut aus und versuchte Roxton aufzurichten. Sie fasste unter seinen Arm und zog ihn nach oben. ,,Okay dann mal los.’’ Sie konnte es wenigstens versuchen, nein sie musste es schaffen, zum Baumhaus zu kommen, sagte sie sich und begann mit ihm los zu laufen.
Schon nach knappen zwei Stunden, musste sie sich Schwer Atmend an einen Baum lehnen. Nur kurz, dachte sie sich, musste sie eine Pause machen, bis sie weiter laufen würde aber sie blieb länger und verschnaufte, bis sich ihr Atem vollkommen beruhigt hat. Sie wischte sich mit der Hand über die Stirn und sah zu Roxton, der immer noch hohes Fieber hatte und anscheinend machte ihn seine Verletzung zu schaffen, den öfters ließ er einen kurzen Schmerzensschrei von sich. Als sie es plötzlich knarcksen hörte, dass nicht weit von ihr entfernt war, machte sie sich sofort weiter und schleppte sich sicherhaltsfalber durch ein paar Büsche, damit sie niemand verfolgen konnte. Aber sie kam nicht weit, sie achte nicht darauf, wo sie hin trat, sondern blickte immer nur gerade aus und öfters mal nach hinten, um sicher zu gehen, dass sie niemand verflogen würde und da passierte es, dass sie umknickte mit ihren verletzten Fuß und sofort zusammen brach.
Mit einen Schmerzverzogenen Gesicht, kniete sie am Boden. Sie hatte Roxton abgesetzt, so dass er jetzt direkt neben ihr lag. Sie fasste sich an den Knöchel und versuchte zu ertasten, ob was gebrochen sei aber als sie was nasses spürte, sah sie sich ihre Hand an, die voll mit Blut war. Oh nein nicht das auch noch, dachte sich Marguerite und schüttelte ihre Hand und hoffte dadurch, das Blut loszuwerden allerdings vielen nur ein paar Tropfen auf dem Boden. Sie brauchte Wasser, um das Blut abzuspülen, bevor die Tiere ihr Blut riechen. Sie schaute sich um, aber es sah nicht so aus, als sei hier in der Nähe Wasser zu finden, da es in der Gegend, recht trocken aussah aber sie musste hoffen, dass sie vielleicht ein paar Meter oder Meilen weiter einen Fluss oder auch ein kleinen Bach finden würde, dass wäre für sie und auch für Roxton hilfreich.
Noch ein paar Minuten blieb sie und atmete ruhig, bevor sie versuchte wieder aufzustehen aber beim ersten Versuch, viel sie wieder auf ihre Knie. Sie durfte nicht aufgeben, sagte sie sich und versuchte es gleich noch mal und sie schaffte es, zwar verzog sie ihr Gesicht, durch die Schmerzen die sie verspürte aber sie würde durch halten. Sie nahm Roxton wieder und stützte ihn und lief so wieder weiter, allerdings bemerkte sie nicht, wie sie eine Blutspur hinter sich herzog.
Veronica und Malone hatten inzwischen, alles abgesucht, bis sie wieder ohne erfolgt zurück kehrten und diesmal in eine andere Richtung liefen, so wie es ausgemacht war. ,,Sie können dich nicht spurlos verschwunden sein.’’ Fing Malone an und schlug ein paar Zweige weg. ,,Wir werden sie finden, vielleicht sind sie auch wo anders Jagen gegangen, als sonst aber wir werden sie finden.’’ Redete Veronica und half so auch Malone nicht aufzugeben. ,,Ja sie haben ja recht aber hier gehen sie immer Jagen. Aber nicht mal ein Hinweis haben wir gefunden, dass sie hier waren, nichts.’’ ,,Vielleicht mussten sie vor einen T-rex fliehen und haben sich deswegen verlaufen oder einer der beiden ist verletzt und braucht jetzt Hilfe.’’ Veronica blieb abrupt stehen und hielt sofort Malones Hand fest, damit er nicht weiter gehen würde. Er schaute auf ihre Hand und wurde rot, was sie allerdings nicht bemerkte, weil sie durch den großen Buch blickte, der vor ihnen war. ,,Da Affenmenschen.’’ Sie ließ seine Hand wieder los und zeigte in die Richtung. Jetzt sah auch Malone die Affenmenschen, die um ein großes Feuer versammelt waren und etwas brutzelten. ,,Was glauben sie, braten die da?’’ fragte Malone und musste schlucken. ,,Ich weiß es nicht, ich kann zu wenig sehen aber es ist was großes, vielleicht ein Dinosaurier.’’ ,,Oder Roxton, Marguerite’’ fügte Malone noch dazu aber er hoffte, dass er sich irrte. ,,Denken sie nicht an so was. Wir werden nach sehen, also machen sie sich bereit.’’ Sagte Veronica und schaute ihn an bis er ihr zu nickte. ,,Okay dann los.’’ Mit einen lauten Aufschrei, der die Affenmenschen zurück schrecken sollte, rannten sie auf das Feuer zu. Während Malone mit seiner Waffe auf die Affenmenschen zielte und ein paar erschoss, schaute sich Veronica das Fleisch an, dass über den Feuer auf ein paar Stöcken gehalten wurde. ,,Es ist Echsenfleisch.’’ Rief sie glücklich und stand schnell wieder auf, um den Affenmensch der hinter Malone stand, nieder zu schlagen. ,,Ducken sie sich.’’ Rief sie sofort, als sie sah wie der eine Affenmensch mit einen Stein ausholen wollte aber sie schaffte es vorher, ihn mit einen kräftigen Tritt, nieder zu bringen. ,,Danke.’’ Sagte er werte erschoss den nächsten. ,,Wir sollten hier schnell weg.’’ Schlug Veronica vor, als es langsam gefährlich wurde. Malone nickte ihr zu und sie rannten gemeinsam weg, so weit sie konnten bis sie sich sicher waren, dass keiner ihnen gefolgt war.
Der Tag verlief für die vier ohne erfolgt, sie fanden Roxton und Marguerite, nicht mal eine Spur oder einen Hinweis, so als seien sie vom Erdboden verschwunden, wo also sollten sie noch suchen? Sie konnten sich nicht vorstellen, dass sie sich so weit vom Baumhaus entfernt haben aber sie mussten auch daran denken, dass sie vielleicht gefangen geworden sind oder Tiere sie angegriffen habe, man konnte nur Spekulieren aber jetzt wo es Dunkel wurde, mussten sie die Suche einstellen.
Mit schmerzenden Füßen liefen sie alle vier gemeinsam zum Baumhaus und beschlossen sich nur schnell was zu essen zu machen und dann gleich Schlafen zu gehen, damit sie am Nächsten Tag fit genug waren, um weiter zu, da sie auf dem Heimweg beschlossen hatten, ein paar Dörfern einen Besucht abzustatten.
Derweil hockte Marguerite noch an einen Schmalen Fluss, den sie vor ein paar Minuten gefunden hatte. Als aller erstes hatte sie was getrunken und danach begann sie sofort, Roxtons Wunde zu reinigen, so lange sie noch was sehen konnte, nutzte sie die. Als sie vorsichtig mit einen nassen Stück Stoff über seine Wunde entlang fuhr, zuckte er zusammen, bei einen weiteren mal begann er sich heftig zu bewegen, so dass es Marguerite schwer hatte, ihn festzuhalten und nebenbei noch die Wunde zu reinigen aber sie hatte keine andere Wahl, sie musste es tun, bevor es noch schlimmer werden würde und er womöglich am Ende noch sterben würde.
Als er ihn so weit wie möglich versorgt hatte und er jetzt friedlich da lag, legte sie ihn noch ein Stück nassen Stoff auf die Stirn, es würde durch das Kühle Wasser, dass Fieber ein wenig eindämpfen, womöglich auch zum Sinken bringen.
Verschwitz wischte sie sich über die Stirn und spritzte sich das kühle Wasser ins Gesicht, was ihr ein wenig half, dies alles so gut wie möglich zu bewältigen. Aber jetzt, nachdem Roxton versorgt war, musste sie sich unbedingt um ihren immer noch Schmerzhaften Fuß kümmern. Schon beim Ausziehen des Stiefels, hätte sie am liebsten Laut Aufgeschrieen aber sie biss die Zähne zusammen. Ihr Atmen ging ein wenig Stockend was wohl an den Schmerzen und die Anstrengung lag mit der sie hier zu tun hatte, sie musste unbedingt schlaf finden, wiederum musste auch jemand zur Sicherheit wach bleiben und die einzige die dazu momentan in der Lage war, war sie selbst. Sie streckte den Fuß aus, so dass er im Wasser lag, sie hoffte dadurch , dass das Kühle die Schmerzen und auch die Schwellung lindern würden. Und es half auch. Die Arme streckte sie nach Hinten und stützte sich damit, während sie noch mit ihrem Fuß im Wasser war. Ihre Augen waren geschlossen und blickten dann wieder zum Himmel. So klar, so wunderschön klar kann die Nacht sein, dachte sie sich und schloss ihre Augen wieder, um sich ein paar Minuten oder wenn auch nur Sekunden sich Ruhe zu gönnen, nur ein bisschen, dachte Marguerite.
Sie bemerkte wie sich ihre Hand bewegte und öffnete abrupt die Augen. Es war Roxton der anfing sich zu bewegen, sein Gesicht sich vor Schmerzen verzog und nach kurzer Zeit wieder entspannte. Ein böser Traum, dachte Marguerite und befüllte seine Stirn. Sie war noch immer heiß aber es schien dennoch ein wenig zu helfen, also machte sie den Stoff noch mal nass und legte es wieder drauf. Er schlief jetzt wieder ruhig weiter.
Sie hielt ihre Hand an ihre Stirn. Ich muss eingeschlafen sein, dachte sie, als sie sah, dass es jetzt vollkommen Dunkel geworden ist und der Mond über ihr in seiner Schönheit glänzte.
Sie lies ihren noch nassen Fuß trocknen und versuchte die Verletzung genauer zu sehen, was aber kaum möglich war, da nur der Mond ein wenig licht spendete aber es muss besser geworden sein, schließlich sind die Schmerzen weniger geworden und als sie an ihren Fuß fühlte, bemerkte sie, wie auch die Schwellung zurückgegangen ist, wenn auch nicht komplett. Die Nacht war recht still, man hörte meistens nur die Grillen oder auch mal ein T-Rex brüllen aber hier in der Gegend in der Sie waren, war es Still, bis vor ein paar Minuten. Sie konnte schwören etwas gehört zu haben oder bildete sie sich dies nur ein? Als das Geräusch wieder ertönte, blickte sie automatisch um sich aber sie konnte nichts sehen. Sie schüttelte den Kopf, dies hatte sie sich nur eingebildet. Als sie kurz die Augen schloss und wieder öffnete, hätte sie auch schwören können, was gesehen zu haben, etwas schnelles was an ihr vorbei lief, vielleicht ein Tier?
Die ganze Nacht über versuchte sie sich nicht von Geräuschen oder Stimmen die sich in ihren Kopf abspielten, beirren zu lassen, sie machte sich nur etwas vor, bildete sich eine Fantasie, die gar nicht statt fand.
Der morgen brach an, als langsam die Sonne aufstieg und somit den Mond und die Nacht vertrieb. Langsam, ganz langsam öffnete Roxton die Augen. Wo bin ich, fragte er sich in Gedanken und schaute immer noch zum Himmel auf, wo noch schwach die Sonne schien. Er setzte sich mit einen Schmerzverzerrten Gesicht auf und sah seine Wunde an. Sie war versorgt aber wie.. fragte er sich, hätte sich die frage aber auch sparen könne, als er Marguerite sah, die auf seinen Beinen anscheinend eingeschlafen ist. Sie sah erschöpft aus und sehr blass, dachte er sich und strich ihr vorsichtig ein paar Strähnen aus dem Gesicht. Als er sich umsah, konnte er vor sich einen kleinen schönen Fluss sehen und der Rest war umgeben von Büschen, so war dies ein geeigneter platz, um sich auszuruhen. Aber dann viel ihm die Blutspur auf, die hier her führte, als er dann auch noch ihren Stiefel entdeckte, wo besonders der kleine Schlitz ihm ins Auge stach, an dem getrocknetes Blut klebte.
Sein Blick suchte sofort ihren Fuß und fand ihn auch, als er sich ein wenig weiter vor bewegte mit seinen Oberkörper. Ihr Fuß sah schlimm aus und ein Schauder lief über seinen Rücken, wenn er daran denken musste, was sie alles getan hatte. Schließlich befanden sie sich an einen anderen Ort, also musste sie ihn fast getragen haben, so vereinzelt konnte er sich auch erinnern, ihre Arme gespürt zu haben. Aber nun konnte er endlich auch was tun, jetzt wo es ihm besser ging, zwar Schmerzte seine Wunde noch aber es war zu ertragen.
Ganz vorsichtig hob er Marguerite ein Stückchen an und legte sie dann auf den weichen rasen. Ohne zu zögern riss er seinen rechten Ärmel ab und tunkte ihn ins Wasser und legte ihn dann auf ihren Fuß, der immer noch angeschwollen war. In der Nacht, musste ihre Verletzung noch mal ein wenig geblutet haben, da ein bisschen an ihrem Fuß heruntergelaufen ist und dort getrocknet war. Vorsichtig, damit sie nicht wach wurde, reinigte er ihren Fuß und band dann was noch übrig war von seinen Ärmel um ihren Fuß.
Mit einen kleinen Lächeln, hob er sie wieder ein wenig an und legte behutsam ihren Kopf auf seinen schoss. Sanft streichelte er über ihr Gesicht. Du war’s sehr Tapfer, ich bewundere dich, sagte er leise und neigte seinen Kopf hinunter, um ihr einen Kuss der Dankbarkeit zu geben. Und genau in diesem Moment öffnete sie die Augen, als seine Lippen ihre berührten.
Ihre Augen waren weit aufgerissen und starrten ihn an. Rückartig wollte sie aufstehen, beachtete dabei aber nicht ihren noch immer verletzten Fuß und knickte weg. Sie hatte Glück, dass Roxton da war, der sie rechzeitig mit seinen Armen auffing und wieder starrten sich beide an, sie versuchte ihr Gesicht abzuwenden aber dieses Gefühl in ihr war zu stark alles was sie jetzt wollte, dies von eben noch einmal zu wiederholen. Und sie tat es, um ihr Gefühl im Unterleib dadurch zu Ruhe zu bringen, presste Marguerite ihre Lippen auf seine. In beiden stieg eine unglaubliche Hitze hoch, sie konnten nun auch nicht mehr die Hände von einander lassen. Roxton legte sein Hand auf ihre Wange und die andere umschlang ihre Hüfte und drückte sie somit noch näher an sich. So schnell wie der Kuss angefangen hatte, ging er auch wieder zu ende, Marguerite konnte dies einfach nicht tun. ,,Nein es ist nicht richtig.’’ Sagte sie und versuchte ihr Gesicht abzuwenden. ,,Was ist nicht richtig?’’ fragte er und bewegte ihr Kinn zu sich, damit sie sich wieder ansahen und wieder loderte das Feuer von neuen. ,,Oh Gott.’’ Konnte sie nur sagen und beide kamen sich wieder nahe mit ihren Lippen aber diesmal brach ein lautes Gebrüll diesen Moment. ,,Was war das?’’ fragte Marguerite und sah sich um.
Aus einen der großen Gebüsche kam ein großer T-Rex und brüllte beide an. ,,Los weg hier.’’ Roxton packte Marguerite und griff neben bei auch noch zu ihren Stiefel, als sie nicht richtig vorwärts kam, nahm er sie ohne zu zögern auf seine Arme und rannte so schnell er konnte, dass dabei seine Verletzung brannte, war ihm momentan völlig egal, was zählte war zu rennen, um nicht gefressen zu werden.
Derweil waren ihre anderen Baumhausbewohner schon wieder auf der Suche nach ihnen, diesmal besuchten sie erst mal die Zangas, vielleicht würden sie ja etwas wissen über den verbleib von Roxton und Marguerite aber als sie dort ankamen und fragten, wusste keiner was, so dass sie wieder gingen ohne noch an einen Fest teilzunehmen, was anscheinend heute dort stattfand. Zu erst wollten sie sich wieder aufteilen aber dann entschieden sie lieber, gemeinsam zu gehen, schließlich war Veronica die einzige die sich mit den anderen Stämmen so weit wie möglich auskannte, sie wusste welche gefährlich und welche nicht gefährlich waren. Also machten sie sich auf und würden nach und nach, alle Dörfer absuchen, irgendwo würden sie eine Spur finden, sie mussten alle dran glauben, dass es noch Hoffnung gab.
Schwer außer Atem, setzte Roxton Marguerite ab und befall ihr in die Höhle zu gehen, die vor ihnen war. Es war stockfinster aber noch immer konnten sie, den T-Rex hören, der nicht weit von ihnen entfernt war, also ging Marguerite als erste in die Höhle und zog Roxton mit, der noch kurz kuckte, ob sie auch sicher wären.
,,Warten Sie mal, wir müssen die Ketten abmachen.’’ Er zog kurz, als sie nicht sofort stehen blieb. ,,Bitte, wenn Sie ein Schlüssel dafür haben.’’ Gab sie gereizt von sich und stand nun direkt vor ihm. ,,Nein das nicht aber das.’’ Er griff in ihre Haare und zog eine Haarnadel heraus, die sie immer nahm, um ihre Haare fest zu machen. ,,Hey.’’ Gab sie wütend von sich, worauf ihr auch noch ein paar Strähnen vor das Gesicht vielen, dass von der Nadel festgehalten wurde. ,,So moment, gleich habe ich es, dann können Sie, sie wieder haben.’’ Er stocherte mehrmals mit der Nadel im Schloss heru, bis es endlich klack machte. Er ließ die Kette auf den Boden fallen und hielt vor ihr Gesicht die vergrumte Nadel ,,Ups.’’ Gab er kurz von sich und lächelte verlegen. ,,Ach die können Sie nun auch behalten.’’ Sie schlug die Nadel zu boden und lief ins innere der Höhle.
,,Roxton?’’ fragte Marguerite flüsternd, da sie nichts hörte. ,,Haben Sie keine Angst und laufen sie weiter, da hinten ist ein Schwaches Licht.’’ Sagte Roxton und ging an ihr vorbei, damit er vorneweg lief, schließlich könnte hier ja auch noch ungebetener Besuch warten. Marguerite konnte das Licht sehen, was immer heller wurde und als sie in einen großen hohlen Raum kamen, staunten beide nicht schlecht. Hohe Wände, die zum Teil mit uralten Zeichnungen von Menschen und Tieren bemalt ist und in der Mitte ein kleiner See und das mitten in einer Höhle, womöglich führt der See nach draußen, wenn man Tauchen würde. Als Marguerite nach oben Blickte, sah sie wie das Sonnenlicht hereinschien und genau auf den schien, dadurch glänzte alles, nicht nur der See, sondern auch die Wände. Es wirkte auch so, als würden sich die Wände, die darauf gezeichneten Bilder bewegen, als würden sie somit eine Geschichte erzählen, wenn sich das Wasser bewegte und damit das Licht an den Wänden schwang. ,,Scheint, als lebten hier mal welche.’’ Begann Marguerite und musste unwirrkürlich grinsen, da sie es absurd fand, in einer Höhle zu leben. Sie mit ihm aber schon als sie ihn ansah, als er auf sie zu kam, erinnerte sie sich an den Kuss und wurde dabei nervös. Sie hatte ihre Gefühle nicht mehr unter Kontrolle gehabt, es passierte so plötzlich, sagte sie sich in Gedanken. ,,Wie geht es Ihren Fuß?’’ fragte er als er vor ihr stand, gewiss weichte sie, seinen Blick aus. ,,Ach den geht es gut, alles bestens.’’ Log sie und wollte gerade ein Stück gehen um es ihn zu demonstrieren aber sie Kniff die Augen zusammen. Für eine Zeit lang, als er sie wieder abgesetzt hatte, dachte sie nicht an ihren Fuß, erst jetzt, als die Gefahr vorbei war, spürte sie das Brennen. ,,Hören Sie auf die Heldin zu spielen und setzten Sie sich lieber.’’ Er wusste, sie würde nicht hören, also drückte er ihre Schultern nach unten, so dass sie sich auf den Boden saß. Sie lehnte sich gegen einen großen Stein von denen hier viele Standen, sie waren zwar beschriftet mit grünen Zeichen aber es war egal. ,,Was machen sie da?’’ fragte sie, als er weg ging und mit nassen Stoff wieder kam. ,,Die Schwellung lindern.’’ Beantwortete er ihre Frage und legte es auf ihren nackten Fuß, ihr Stiefel stand noch am Eingang der Höhle. ,,Sie brauchen sich nicht darum zu kümmern, ich habe keine Schmerzen.’’ Gab sie ein wenig ernst von sich und musste sofort an seine Verletzung denken. Sie kniete sich nach vorn und beachtete seinen verwirrten Blick gar nicht, als sie schaute, ob seine Wunde blutete aber er hatte Glück, sie hatte sich nicht erneut geöffnet. ,,Die Verletzung ist fast verheilt, also setzten sie sich wieder hin, während ich jetzt ihren Stiefel holle, bevor noch Tiere von den Blut mitbekommen.’’ Er drückte sie nach hinten, so dass sie wieder am Stein lehnte.
Ohne sie noch mal anzublicken, stand er auf und lief zum Eingang. Dabei dachte er nach über vorhin, als erst, er sie küsste und dann sie ihn. Er verstand es nicht warum er das tat und noch überraschter war er gewesen, als sie ihn küsste, schließlich hätte er eher gedacht, sie würde ihn beißen, wie bei ihren ersten Kuss.
Als er den Stiefel hatte, schaute er sich draußen noch mal um, konnte aber nichts entdecken. Normal könnten sie wieder gehen aber er hielt es für besser die Nacht hier zu verbringen, schließlich musste sich Marguerite ausruhen und auch eher brauchte ein wenig ruhe, da seine Verletzung immer noch schmerzte aber er wollte es nicht Marguerite sagen, es war besser so.
Zurück bei Marguerite, musste er schmunzeln, als er zu ihr hinunter Blickte. Ihre Augen waren geschlossen und sie war anscheinend in der kurzen Zeit, wo er weg war eingeschlafen. Mit einen lächeln setzte er sich neben sie und schloss ebenfalls seine Augen.
Als Roxton in der Nacht wach wurde, ging er zum Höhlen Eingang und sah hoch zu den Sternenklaren Himmel. Er beobachtete genau und suchte einen besonderen Stern, wenn sie glück hätten würde sie die Richtung bald wissen, wo hin es zurück zum Baumhaus geht. Nach einer Stunde, die er am Höhleneingang stand, war er sich jetzt ziemlich sicher, wo hin sie laufen mussten. Mit einen schwachen lächeln drehte er sich um, und lief wieder hinein und versuchte noch ein wenig schlaf zu finden, bevor die Sonne aufgeht. Aber er hatte nicht bemerkt, dass Marguerite ebenfalls wach war und ihn ein wenig verträumt nach sah, als er ging, jetzt aber versuchte sie wieder zu schlafen.
Als die Nacht vorbei war, machten sich die beiden auf den weg. Roxton hatte am Anfang, protestiert, dass sie mit dem Fuß laufen wollte aber sie fauchte ihn boshaft an, worauf er hin einfach los lief, wenn sie es so gewollt hatte, musste sie damit leben, dachte er als er sich mit schnellen schritten vorwärts bewegte ohne auf sie zu achten.
Marguerite versuchte ihn bei seinen schnellen Tempo einzuholen, lief aber dann ein Stückchen hinter ihm, sie war überhaupt nicht in Laune, es lag nicht alleine daran, dass sie verletz mitten im nirgendwo war, sondern es lag immer noch an der Erinnerung von gestern. Noch immer konnte sie seine zarten Lippen spüren, worauf sie sich unbewusst über die Lippen fuhr mit den Fingern. Oder seine Hände, die zärtlich ihre Wange streichelten und ihre Hüfte umfasste, es war keine Grobheit zu spüren, mehr die Leidenschaft, die anscheinend in ihm steckte, was sie nicht dachte. Sie hätte generell es nie für möglich gehalten, dass so ein Mann wie Roxton, so Zärtlich so verlangend ist. Sie hätte mehr gedacht, er wäre grob und unsanft und würde nicht lange fackeln aber das er so anders war, brachte sie in ständige Gedanken.
Roxton hingegen schien es nicht ganz anders zu ergehen, zwar versuchte er immer wieder alles zu verdrängen von gestern, da er sich sonst sehr zusammen nehmen musste, um sie nicht noch mal eines Kusses berauben zu müssen, so wie er es gestern tat. Sie hatten schließlich jetzt andere Probleme, als aller erstes mussten sie zum Baumhaus kommen.
Er blieb abrupt stehen, worauf hin Marguerite ihn beinahe umgerannt hätte, da sie nicht ganz so aufpasste. ,,Was ist den los?’’ fragte sie und hielt, wenn auch unbewusst sich an Roxtons Hemd fest. ,,Sehen Sie den nicht den Fluss, die Strömung ist viel zu stark.’’ Roxton begann zu grübeln, während Marguerite nach vorne blickte und sich den Fluss ansah. Ja er hatte recht, begann Marguerite in Gedanken, die Strömung wäre viel zu gefährlich würde man versuchen sie zu überqueren, es würde jeden der nicht so stark sei mit sich reißen. ,,Wir können doch weiter laufen, irgendwo wird der Fluss doch enden oder irgendwo wird auch sicherlich eine Brücke sein.’’ Schlug Marguerite vor aber Roxton zeigte sich nicht sonderlich beeindruckt von ihrer Idee. ,,nein, wir müssen hier rüber, wir wissen nicht wie lang der Fluss ist, wir können es nicht riskieren.’’ ,,Aber unser leben das können wir riskieren.’’ Gab sie schnippisch von sich und Verschränkte die Arme. ,,Verstehen sie den nicht, wenn wir jetzt vielleicht weiter gehen, kommen wir vielleicht noch weiter vom Baumhaus weg, als ran und sowohl Sie als auch ich, brauchen Behandlung.’’ Seine Stimme klang ernst, keine spur von Mitleidigkeit war in ihr, er meinte es tatsächlich ernst. ,,Und wie stellen Sie sich das vor, einfach durch laufen.’’ Begann sie zu fragen auch ihre Stimme war hatte kein klang an Freundlichkeit in sich. ,,Wir werden ..’’ er ließ den Satz offen und schaute sich suchend um. Als er nicht das fand, was er suchte, ging er ein Stückchen weg und kam schließlich grinsend zurück. ,,Mit dieser Liane es schon schaffen.’’ Beendete er seinen Satz und band sich ein ende um seinen Bauch und das andere um einen angrenzenden Baum. ,,Sie halten das hier zur Sicherheit fest, während ich als erster dadurch gehen.’’ Er drückte ihr die Liane in die Hand, die am Baum festgebunden war. ,,Das ist doch lebensmüde, wenn sie das machen, sie haben nicht die Kraft dazu.’’ Sie versuchte ihn davon ab zu bringen, schließlich wollte sie ihn nicht auch noch retten, wenn ihn wirklich was passiert. ,,Seinen Sie doch nicht so Pessimistisch.’’ ,,Bin ich doch gar nicht.’’ Schnaubte sie.
Vorsichtig ging er schritt für Schritt langsam in das Kühle nass. Trotz das er nur bis zu den Knöcheln drin war, musste er schon Standfestigkeit beweisen, mit der Strömung war wirklich nicht zu spaßen Als er bis zur Hälfte drin war, hatte er es immer schwere, es das Stückchen bis zum anderen Ufer zu schaffen. Seine Verletzung begann zu schmerzen und das Kühle nass, ließen ihn zittern. Aber er schaffte es schließlich und legte sich schwer atmend auf das grüne Gras. ,,Hey ist mit Ihnen alles in Ordnung?’’ schrie sie auf die andere Seite um sicher zu gehen. Als er sich aufrichtete, lächelte er ihr entgegen und nur bei diesen kurzen lächeln, durch fuhr es in ihr einen Schlag und ihre Gefühle begann verrück zu spielen aber sie beachtete es nicht weiter, sondern begab sich zum Fluss.
Er hatte sich die Liane abgebunden und band sie an den Baum fest, der direkt neben dem Fluss stand. ,,Sie müssen die Liane abmachen und sie sich drum binden.’’ Sie drehte sich um und machte die Liane von dem Baum los. Als sie startklar war, stand sie schwer schluckend vor dem Fluss. ,,Na los Sie schaffen das.’’ Sprach er ihr gut zu.
Mit vorsichtigen Schritten schritt auch sie voran. Sie zuckte sofort zusammen, als sie das kalte Wasser spürte, es war viel kälter, als das andere vom Fluss aber sie ging weiter, bis sie immer mehr Probleme hatte. Als sie nicht mehr konnte, wurde sie von der Strömung mit gezogen aber dank der Liane kam sie nicht weit. Roxton hatte sofort, die Liane fester gepackt und begann zu ziehen, als er sah, dass sie es nicht schaffen würde. Er zog so fest er konnte, dadurch wurden seine Hände aufgeschliffen und es begann Blut herunter zu tropfen. Noch ein paar mal kräftig ziehen, dann habe ich es geschafft, dachte er und schon beim nächsten Zug, hielt sie sich wie eine ertrinkende an dem anderen Ufer fest und zog sich nach oben ins Gras.
Er ließ die Liane fallen und lief zu ihr um ihr aufzuhelfen. ,,Das haben Sie gut gemacht.’’ Lobte er sie. ,,Ich habe doch gar nicht gemacht, sondern sie.’’ Sie schaute zu seiner reichenden Hand und da schaute sie sofort schockiert nach oben. ,,Oh Gott ihre Hände, sie Bluten.’’ Sie rabbelte sich schnell nach oben und sah sich seine Hände an. ,,es ist nichts, halb so wild.’’ Er entzog er wieder seine Hand. ,,Nein, es ist meine Schuld.’’ Sie konnte die Tränen nicht mehr stoppen, es tat ihr so leid aber sie konnte nicht anders. ,,Hey hören sie auf zu weinen, es ist doch alles gut gegangen.’’ Er wusste gar nicht was er machen sollte, schließlich hatte er sie noch nie Weinen sehen. Er zog sie an sich und tätschelte ihr liebevoll über die Haare. Sie schüttelte den Kopf und presste ihr Gesicht mehr an sein Hemd, dass inzwischen schon mit Tränen durch tränkt war.
Es vergingen ein paar Minuten, bis sich Marguerite wieder gefasst hatte und sich schnell von ihm löste ohne ihn anzusehen. Sie zog Stoff hervor und band es ihm um die Hand, die sie fest hielt. ,,Danke aber nun lassen Sie uns weiter gehen.’’ Er strich ihr noch ein letztes mal über die Haare, bevor er dann vorwärts lief. Marguerite blieb noch kurz stehen und sah ihn nach. Sie hätte gedacht, er würde sich über sie lustig machen, schließlich hatte sie vor ihm geweint, obwohl sie sich sonst nie so hängen lassen hatte mit ihren Gefühlen. Sie verstand ihn immer weniger und war immer mehr überraschender von ihm.
,,Na los kommen Sie.’’ Rief er ihr zu und wartete bis sie neben ihm her lief.
Noch immer liefen sie umher und wussten weder wo sie sich befinden, noch wie weit es sein würde bis zum Baumhaus und so allmählich wurden die Schmerzen an Roxtons Brust größer und er musste immer mehr sich zusammen reißen, um nicht auch noch vor Marguerite zusammen zu brechen, dies konnten sie sich nicht leisten. Da sie sowieso heute nicht mehr allzu weit kommen würden und sie auch langsam mal was essen mussten, bevor sie verhungern, begaben sie sich auf die suche nach Essen. Allerdings war dies gar nicht so einfach was herzubekommen, die Früchte an den Bäumen wären nicht schlecht aber das herankommen ist das Problem, den keiner konnte in seiner Verfassung klettern also mussten sie sich was anderes suchen, ohne Waffen ist das allerdings gleich noch viel schwerer also war die einzige Möglichkeit einen See zu finden in denen Fische leben allerdings ist dies auch leichter gesagt als getan, den nun suchten sie schon seit ein paar Stunden und dadurch weil sie sich nicht sonderlich unterhielten, konnte man ihr Magen deutlich knurren hören.
Noch eine weiter Stund verging, bis sie auf einmal vor einen zwar kleinen See standen und sich umsahen. ,,Ich kann das Essen schon riechen.’’ Roxton drehte sich zu Marguerite und lächelte verschmilzt ,,Sie nicht auch.’’. Sie Erwiderte nichts sondern drehte ihren Kopf weg, so das sie ihn nicht mehr ansehen konnte und ging auf die Suche nach einen großen geeigneten Stock zum Angeln. Roxton sah ihr nach und kratzte sich am Kopf und überlegte was mit ihr los war, den seit sie von dem Fluss weg sind, ist sie ruhiger geworden, schmerzen, dachte Roxton und beobachte genau ihre Bewegungen, zwar humpelte sie aber das tat sie vorher auch schon, was also dann?
Er war so sehr in seinen Gedanken vertieft, dass er Marguerite nicht merkte und zusammen zuckte, als sie ihn einen großen Stock hin reichte. ,,Hier nehmen sie den zum Angeln.’’ Gab sie kurz von sich und setzte sich nach unten und zog eine weitere Haarnadel aus ihren Haaren. Sie verbog die Nadel und befestigte sie am ende des Stockes, so dass die Fische auch anbeißen konnten, alles was jetzt noch fehlte ist ein kleiner Leckerbissen, damit sie auch anbeißen. ,,Könnten sie vielleicht mal nach Würmern graben?’’ sie schaute nach oben,, glaube sonst beißen die Fische nicht an.’’ Und wendete sich wieder von ihm ab. Roxton gab keine Antwort darauf, sondern setzte sich neben hier und grab mit einen kleinen aber stabilen Stock ein kleines Loch und hielt dabei Ausschau nach einen kleinen Wurm. ,,Hier ist ihr Wurm.’’ Er hielt ihn direkt vor ihr Gesicht, so dass sie angewidert zurück schreckte ,,Es ist doch nur ein wurm oder haben sie angst?’’ und ein grinsen konnte er sich nach ihren Bösen Blick nicht mehr verkneifen. ,,Ich habe keine Angst also machen sie ihn schon dran.’’ Prompt hielt sie den Stock ihm entgegen mit dem Ende ,, Ich fasse das schleimige Tier garantiert nicht an.’’ Trotz das er eigentlich noch was sagen wollte, verkniff er es sich lieber und tat was sie verlangte. Als er ihr die probesorbische Angel wieder gab, griff er in ihr Haar und suchte eine weiter Haarnadel. Marguerite schreckte dabei auf und sah ihn an. ,,Ich brauche ja auch was als Hacken,, grinste er verschmilzt ,,Glaube ich schulde ihn dann ein paar.’’ Und schon zog er eine heraus, woraufhin sich wieder ihre haare lösten und nach vorne vielen. ,,Wenn ihre Haare offen nach vorne fallen sehen sie noch unwiderstehlicher aus, als so schon.’’ Er strich ihr über die Wange, während sie ihn weiterhin nur anstarrte, da sie sich momentan nicht in der Lage befand einen Satz herauszubekommen ohne dabei ihre Schwache Stimme zu hören. Er ließ ab von ihrer Wange und wendete sich seiner Stock- Angel zu, damit er endlich was Angel konnte, bevor sein Magen noch lauter nach Essen schreit. Marguerite sah in an, während er zu sehr beschäftig war, als das er ihren Blick bemerken würde. Sie sah ihn genau an und blieb bei seinen Händen hängen, die versuchten den Wurm an den Hacken zu bekommen. In seiner Nähe gerät sie immer mehr ins Stocken, sie konnte manchmal schon gar nicht mehr Denken, wenn er sie mit diesen fürsorglichen Blick ansah und einfach nur lächelte. Es wurde Zeit, dass sie wieder zum Baumhaus zurück kommen, da waren die anderen und sie konnte ihn auch besser ausweichen, bevor sie sich noch in ihn verliebt, oder war sie es etwa schon? Den Gedanken schob sie sofort beiseite, den sie war alles andere als in ihn verliebt. Sie warf die Angel ins Wasser und wartete.
Als es Dunkel wurde, saßen sie an einen Höhlen Eingang, den sie gefunden hatten und Bratteten ihren Fisch über ein kleines Feuer, dass sie gemacht haben. ,,Mhm der Fisch riecht richtig lecker.’’ Lächelnd sah er neben sich, wo Marguerite saß und abweisend ins Feuer starrte. ,,Was ist mit Ihnen los?’’ sein Blick schaute sie jetzt besorgt an,, sie benehmen sich anders, tut ihr Fuß wieder weh? Ohne auf eine Antwort zu warten, die sowieso nicht der Wahrheit entsprechen würde, griff er nach ihren Stiefel und zog ihn aus. ,,Geschwollen aber er blutet nicht mehr.’’ In seiner Stimme konnte man die Erleichterung hören. ,,Mit meinen Fuß ist alles in Ordnung.’’ Gab sie wütender, als sie eigentlich wollte von sich und stieß seine Hand weg, die immer noch behutsam über ihren Fuß fuhr. Aber er ließ nicht locker, sondern verstärkte seinen griff, so dass Marguerite die Augen zusammen Kniff. ,,Sie tun mir weh.’’ Sagte sie und stützte sich mit den Ellenbogen ab, um nicht nach hinten zu fallen, weil er ihren Fuß zu sich zog. ,,Sie tun sich selber weh, ich versuche Ihnen nur zu Helfen aber anscheinend wollen Sie keine Hilfe.’’ Seine Stimme war wütend, dies konnte sie genau hören, warum muss er sich aber auch dauernd um andere Probleme kümmern, dachte sie. ,,Sie sind doch genauso und lassen sich genauso wenig helfen, ich habe es vorhin schon längst bemerkt, dass sie Schmerzen haben.’’ Wütend zog sie ihr Bein weg und stand auf. ,, Aber anstatt sie sagen, dass sie sich mal ausruhen müssen, verdrängen sie es und jetzt werfen sie mit vor, dass ich keine Hilfe wolle, obwohl sie die viel nötiger haben als ich.’’ Sie stemmte ihre Arme in die Hüften und funkelte ihn wütend an. ,,Also wollen sie doch Hilfe?’’ er zog sie am Arm wieder nach unten, diesmal waren sie sich näher als vorher.,, Mit mir ist alles in Ordnung aber Ihnen scheint es nicht so gut zu gehen.’’ Sie zuckte kurz zusammen, als er mit seiner Hand über ihre Wange fuhr und sich sein Gesicht immer mehr ihren Näherte. ,,Nein’’ stammelte sie, da sie kaum einen Satz herausbekam ,,Bitte hören sie auf.’’ Bat sie ihn und versuchte seine Hand wegzuschieben aber er ließ nicht locker. ,, haben Sie angst, dass sie sich Verlieben könnten?’’ er schloss seine Augen und küsste sie mit aller Wärme die er besaß. Marguerite füllte sich ganz anders, der Kuss löste in ihr ein wollbefindliches Gefühl aus, was sie bis jetzt noch nie vorher gespürt hatte und es machte ihr angst und anscheinend wusste Roxton was er damit auslösen würde. Wütend drückte sie ihn von sich weg. ,,Hören Sie damit auf, ich will das nicht.’’ Ihre Stimme war Wütend und wollte ihm damit zeigen, dass sie es wirklich nicht wollte, auch wenn es anders war. ,,Gut wie Sie meinen.’’ Er nahm den ersten Fisch und hielt in ihr vor die Nase. ,,Hier Essen sie, bevor ich es tue.’’ Sie nahm den Fisch und begann zu pusten, während sie beobachte wie er sich seinen Nahm und einfach hineinbiss als sei er völlig kalt. Ihr Essen verlief schweigsam, da sie nicht sagte, hielt er es auch für besser es zu lassen, also legten sich beide Schlafen, damit sie wieder ausgeruht und fit sind für den nächsten bevorstehenden Tag.
Am nächsten Morgen liefen sie weiter zwar war der Himmel reichlich Dunkel und übersät mit Gewitter Wolken aber darauf achteten sie nicht. Bis jetzt hatten sie noch so gut wie kein Wort miteinander gewechselt, sie liefen mehr schweigsam nebeneinander her. Aber als sie aufgebrochen waren konnte Marguerite es deutlich bemerken, dass es Roxton anscheinend wieder viel schlechter ging, Man konnte deutlich die Schweißtropfen auf seiner Stirn sehen und auch seinen Müder Ausdruck, war keines Wegs zu übersehen. Sie achtete die meiste Zeit auf ihn aber so, dass er es nicht bemerkte, sonst würde er sicherlich wieder was sagen aber es würde nicht mehr lange dauern bis er zusammen brechen würde, auch wenn sie sauer auf ihn war, wegen gestern, musste sie was tun, auch wenn das nicht zu ihrer Art passte. ,,Äh können wir nicht mal eine kleine Pause machen?’’ sie griff nach seinen Arm und hielt ihn dadurch an ,,Äh ja klar wenn Sie sich ausruhen müssen, dann rasten wir kurz.’’ Er sah sie genau an und blieb dann an ihren Fuß stehen ,,Tut es weh?’’ fragte er und sah in ihre Augen. ,,Nein es ist alles in Ordnung aber ich würde trotzdem gerne verschnaufen.’’ Sie brachte ein gequältes Lächeln hervor. ,,Dann setzten Sie sich und ich sehe mich ein wenig um.’’ Er weiß auf einen Baumstamm, der vor ihnen lag. ,,Wollen Sie sich nicht lieber auch ein wenig ausruhen?’’ sagte sie als sie sich setzte. ,,Äh nein, ich bin ja gleich wieder da.’’ Und somit verschwand er auch hinter ein paar Büsche und lies Marguerite alleine. ,,Sturer Esel.’’ Sagte sie leise vor sich hin und stand wieder auf um ihn nach zu gehen, bevor noch was passiert.
Sie schlug die Richtung ein in die er gegangen ist und brauchte auch nicht lange bis er ihn fand, den da erblickte sie ihn auch schon auf den Boden Kniend. Seine Hand hielt er auf seine Schmerzende Wunde und sie konnte es genau sehen wie er die Augen zusammen Kniff, um die Schmerzen besser zu ertragen. Erst jetzt hatte er sie bemerkt, so dass er schnell seine Hand weg nahm und ein lächeln aufsetzte, damit sie nichts bemerkt aber dies war schon längst geschehen. Sie kniete sich zu ihn hinunter und konnte es genau sehen, dass die Verletzung wieder anfing mit Bluten, es war zwar nur Schwach aber dennoch sollte man damit nicht spaßen. Sie wollte gerade an ihren Rock ein Stück Stoff abreißen, da hatte er sich schon seinen anderen Ärmel abgerissen. ,,Nehmen sie lieber das.’’ Er hielt es ihr direkt vor die Nase. ,, Nicht das Ihr Rock noch kurzer wird.’’. ,,Danke.’’ Gab sie mit einen kleinen schmunzeln von sich und löste als aller ersten den alten verband. Dann riss sie den Stoff in zwei Teile und begann erst mal mit tupfen, zum Glück hatte Roxton eine sehr kleine Trinkflasche dabei, wo sich noch ein wenig Wasser befand, so konnte sie den Stoff nass machen. Er musste mehrmals das Gesicht schmerzhaft verziehen bis Marguerite fertig war und endlich den neuen verband drum machte, dann ging es ihm schon etwas besser. Sie hielt ihre Hand auf seine Stirn und füllte die Temperatur. ,,Ihr Fieber ist wieder gestiegen.’’ Sie griff nach den feuchten Stoff und nahm eine saubere Stelle und wischte ihn damit über die Stirn. ,,es wäre besser wenn sie sich hin legen, bevor dass Fieber noch weiter steigt. ,,Nein wir müssen weiter und so schlimm ist es nicht, wirklich.’’ Versicherte er ihr und sah ihr dabei direkt in die Augen. ,,Denken Sie das Glaube ich Ihnen.’’ Ohne vorher zu wissen was sie da eigentlich tat, fuhr sie schon mit den feuchten Tuch runter zu seiner Wange bis sie dort blieb und ihn stumm ansah. Er ergriff ihre Hand die auf seiner Wange lag und hielt sie fest. ,, Dank Ihnen geht es mir schon besser.’’ Er lies sie los und stand auf ,,Na los wir gehen weiter.’’ Marguerite stand auf und sah zu ihm herauf.,, Aber sagen sie bitte wenn sie eine Pause brauchen, ja?’’ fragte sie ihn und wunderte sich auf einmal um ihre Besorgnis um ihn. Er begann zu lächeln ,,Ja mache ich und sie auch.’’ Er nahm ihre Hand und lief los. ,,Hey aber meine Hand können sie schon los lassen.’’ Fuhr sie ihn gleich darauf wieder an. ,,Eben noch lieb und fürsorglich.’’ Begann er und grinste sie an. ,,Und im nächsten Moment wieder so kalt und abweisend, man hat es echt nicht leicht mit Ihnen.’’ Er ließ ihre Hand los, bevor sie noch wütender werden würde. Sie sagte nichts mehr sondern funkelte ihn nur wütend an und lief neben ihn her.
Die Stunden zogen sich in die Länge, seit ihrer Suche, könnte man denken, sie seien vom Erdboden verschwunden, nun suchten Veronica und Malone schon so lange und nichts, einfach nichts gefunden, dabei konnten sie sich nicht denken, dass sie sich so weit entfernt haben aber der Verdacht, dass sie vielleicht Angegriffen wurden bestand nach wie vor noch aber nun habe sie alle nahe liegenden Dörfer abgeklappert und dennoch nichts von ihnen. Als sich dann am Himmel auch noch Dunkle Wolken aufzogen in einer enormen Geschwindigkeit mussten sie sich beeilen, um schnell wieder nach hause ins Baumhaus zu kommen.
Challenger und Summerlee hatten sich in der Näheren Umgebung aufgehalten und sich alles genau angesehen, ob vielleicht man noch den Fußspuren folgen konnte aber alles war verwicht und kaum wieder zu erkennen, als der erste laute Donner zu hören war, blickten beide zum Himmel und beschlossen schnell wieder zurück zu gehen.
Auch Roxton und Marguerite bekamen den lauten Donner mit, dabei zuckte Marguerite zusammen und blickte sofort nach oben, wo sie die Dunklen Wolken sah. Der Wind fegte stärker um sie und es dauerte nicht lange da vielen auch schon die ersten Regentropfen, so gleich gefolgt mit einen hellen Blitz, der darauf folgende Donner warte auch nicht lange und diesmal war er noch lauter als zuvor, noch angsteinjagender, so wie es aussah, würde ein mächtiger Sturm kommen. Sie mussten sich beeilen schnell eine Höhle oder etwas ähnliches finden, sie blickten nach jeder Seite und begann schneller zu laufen.
Sie hatten Glück, sie fanden eine Höhle, schnell rannten sie rein und standen nun erst mal wie begossene Pudel da, völlig durch nässt wischte sich Marguerite die nassen Strähnen aus dem Haar. ,,Hatten wir ja noch mal Glück.’’ Sagte Roxton und gleich blitze es erneut und erhellte den inzwischen Dunklen Dschungel. ,,Glück, ich bitte Sie.’’ Begann sie und blickte ihn mit zorngefüllten Augen an. ,,Wir sind glitschnass, haben Hunger aber klar, wir hatten Glück.’’ Roxton sah sie richtig verwundert an, dass sie auf einmal so Wütend ist, fand er merkwürdig, kann ja nicht daran liegen, bloß weil sie nass in einer Höhle standen. Sein Blick schweifte über ihren Körper, dadurch den Regen sie völlig Nass ist, klebte ihr Die Kleidung an ihren wohlgeformten Körper, so dass man jede Rundung noch deutlicher sehen konnte. Ihre Haut glänzte durch die Nässe und Roxton musste an sich halten nicht die ganze Zeit in ihren Ausschnitt zu kucken, der dadurch noch anziehender wurde, wenn die haut so Verführherrisch glänzte. Er blickte ihr wieder in die Augen und zuckte kurz ohne dass es Marguerite merkte zusammen. Den Marguerite blickte ihn mit einen eigenartigen Blick an, er konnte ihn nicht beschreiben, was er zu bedeuten hatte aber anscheinend hatte sie auch bemerkt, dass er die ganze Zeit auf ihren Ausschnitt starrte aber sie tat nicht, weder sagte sie was noch wendete sie sich von ihm ab, so wie sie es sonst immer tat, nein sie blieb reglos stehen und starrte ihn weiter an
Der Regen prasselte herunter und beide bemerkten nichts mehr von ihrer Umgebung sondern Blickten sich nur an. Jeder schien in seinen Gedanken zu sein über den anderen, keiner der beiden zuckte mal zusammen oder gab einen mucks von sich, es schien als sei die zeit stehen geblieben und würde ihn die Möglichkeit geben über ihre Gefühle für diese Person genau nach zu denken. Ihre Herzen schlugen in einen schnellen Tempo und Marguerite glaubte nicht nur ihren zu hören sondern auch den von Roxton, auch wenn er ein Stückchen entfernt von ihr Stand, konnte sie es fühlen. Die Luft wurde Dicker, weniger und beide mussten sich aus ihren Gedanken befreien, bevor sie noch einen fehler machen würden, den Marguerite war bewusst, dass es nicht gut gehen würde, dass es ein fehler wäre, den anderen überhaupt nahe zu kommen, zumindest ging es ihr so und sie brauchte Distanz zu ihm, bevor sie sich vielleicht nicht mehr zurückhalten kann und etwas unüberlegtes tun würde. Ob es Roxton ebenfalls so erging, wusste Marguerite aber sie hoffte er würde genauso abstand nehmen und sie in ruhe lassen, zumindest sollte er sie erst mal nicht mehr anfassen. Seine Berührungen lösen bei ihr immer etwas aus, an der berührten Stelle beginnt sie sofort zu prickeln und dieses Gefühl wandert dann durch ihren Ganzen Körper, der automatisch mehr verlangt, mehr von seinen Berührungen haben will aber dies will sie nicht, zumindest versuchte sie es sich glaub würdig einzureden. Sie warf den Gedanken weg und wendete sich dem regen draußen vor der Höhle zu, sie wollte nicht noch länger darüber nachdenken. Warum aber auch musste er es ihr so schwer machen? Fragte sie sich immer wieder, den er hatte nichts an sich, was ihrem Typ Mann entsprach aber sie wusste das es nicht stimmte, er hatte nämlich genau das, was sie sich wünschte aber nie haben würde.
Roxton lächelte leicht, als er sah wie sie sich abwandte und damit den Augenkontakt beendete, er konnte sich Denken worüber sie nach gedacht hatte. Den Blick den er bemerkte oder wie sie unbewusste öfters mal kurz an seinen ganzen Körper entlang fuhr, ließ ihn nach denken, dass er sich immer bewusster wurde, was diese Frau in ihm auslöste, etwas das bis jetzt keiner anderen Gelungen war aber bei Marguerite war es anders, es war generell anders, sie war anders. Sonst lagen ihn alle Frauen sofort zu Verfügung und tanzen nach seiner Pfeife aber Marguerite, sie weichte ihn bei jeder Berührung aus und sah ihn immer mehr mit einen ängstlichen Blick an, wenn er näher auf sie zu trat. Sie war anders, dass wusste er und dies war es sicherlich auch was ihn anzieht und dass obwohl er niemals bei einer Frau schwach werden wollte, war es nun zu spät. Er konnte nur noch drum kämpfen sie für sich zu gewinnen oder er würde den Schwanz einziehen und sich von ihr zurück ziehen, so wie sie es tut aber er wusste, dass er dies nicht schaffen würde, er war schon viel zu sehr in den Gefühlen Strudel drin, der immer gewaltiger wurde. Er ließ von ihr ab und sein Blick schweifte ebenfalls hinaus wo er den regen beobachte, der noch immer nicht nach gelassen hatte.
So wie es aussah würden sie wohl die Nacht in dieser Höhle verbringen.
Der Morgen brach schnell an, viel zu schnell fand Marguerite die durch Schritte wach wurde und verschwommen in die Richtung des Einganges sah. Da sie dachte es sei Roxton, schloss sie wieder die Augen. Als plötzlich die Schritte kurz vor ihr hielten, öffnete sie die Augen und sah nach oben. Sie konnte am Anfang nur den dunklen Umriss erkennen, erst Sekunden später wurde das Bild klarer und sie erkannte einen Mann, schätzungsweise 30 Jahre alt der sie freundlich ansah und lächelte. ,,Wer sind Sie?’’ fragte sie und richtete sich auf, damit sie auf alles vorbereitet ist. Als sie zu Roxton sah, lag der noch gemütlich in seiner ecke und schlief seelenruhig. Verwundert blickte sie wieder zu dem Mann und dann noch einmal zu Roxton, schließlich war es verwunderlich, dass er noch schlief, sonst hörte er ja auch jedes noch so leises Geräusch oder lag es an was anderen? Sofort, als sie begriff, dass es vielleicht an seiner Verletzung liegen könnte, lief Marguerite, das kurze stück zu ihm und drehte ihn auf den Rücken. Sein Gesichtsfarbe sah ganz normal aus, als sie seine Stirn fühlte, konnte sie kein Fieber feststellen, auch seine wunde blutete nicht. Ein Seufzer entglitt ihr und sie rüttelte ihn sanft wach. Mit gemurmle und einen deftigen Fluch folgend , öffnete Roxton seine Augen und sah Marguerite leicht verärgert an. ,,Wir haben Gesellschaft.’’ Erklärte sie ihn und achtete nicht weiter auf seine finstere Mine Sofort richtete er sich auf und betrachtete erst den einen Mann, der fast hinter Marguerite stand und dann wanderte sein Blick zu den anderen Mann, der am Eingang stand, bewaffnet mit einem Gewehr. ,,Wer sind sie?’’ Roxton stand auf und sah den Mann finster an, man weiß ja nie, wenn man vor sich hat, schließlich wollte er vorsichtig sein. Der junge Mann sah Roxton genau an und musste sich ein grinsen verkneifen, schließlich war er mit der Verletzung kein großes Hindernis. ,,Verzeihen Sie meine Unhöfflichkeit, mein Name ist Reuben und der Mann am Eingang ist mein Vater Richard. Wir dachten vielleicht brauchen Sie Hilfe, Sie sehen nicht gerade sehr Fit aus, verzeihen Sie das ich das so sage.’’ Reuben lächelte so freundlich es ging, damit es auch glaubwürdig rüberkam. Roxton überlegte kurz, ließ aber von seinen zweifeln ab und gab ihn die Hand und lächelte ebenfalls. Nun trat auch Reubens Vater heran und reichte Roxton die Hand. Dann wand er sich zu Marguerite die alles von unten betrachte, den sie hockte noch immer am Boden und verfolgte so das Gespräch. Richard streckte die Hand zu Marguerite aus, die diese erst zögernd aber dennoch annahm und sich aufhelfen ließ. ,,Und wie heißen Sie teuerste?’’ Er nahm ihre Hand an seinen Mund und gab ihr einen kleinen Kuss. ,,Marguerite Krux und das ist.’’ Sie entzog ihm ihre Hand, die er immer noch fest hielt und blickte zu Roxton.,, Lord John Roxton.’’ Und lächelte Richard freundlich an.
Roxton bemerkte Reubens Blick, der immer wieder zu Marguerite blickte. Trauen sollte er den beiden nicht, wer weiß, was diese Männer im Schilde führen. ,,Unsere kleine Hütte ist nicht weit von hier, Sie können sich gerne dort ein wenig ausruhen und was essen?’’ schlug Richard vor. ,,Danke das ist sehr nett von Ihnen aber wir wollen Ihnen nicht zur last fallen außerdem müssen wir weiter, wir haben noch einen weiten Weg.’’ Versuchte Roxton sich höfflich rauszureden. ,,Aber Roxton das ist doch sehr nett von den Herren, wir brauchen wirklich mal ne richtige Mahlzeit und etwas bequemeres als dieser harte Boden, wäre auch mal gut.’’ Marguerite wollte doch so ein Angebot nicht abschlagen, ihr Magen knurrte schon eine ganze Weile und ihr Rücken schmerz auch von diesen harten Boden auf den sie geschlafen haben. ,,Hören Sie lieber auf Ihre Freundin, Sie können auch morgen weiter gehen.’’ Mischte sich nun auch Reuben ein, der sich näher zu Marguerite stellte und sie anlächelte. Den dreien entging Roxtoan finsteren Blick aber was sollte er machen, Marguerite musste sie mal wieder in die scheiße reiten, den sicherlich planen diese Männer irgendetwas aber nun musste er einwilligen, sonst würde sie seine skeptis noch bemerken. ,,Na gut wir nehmen Ihr Angebot an.’’ Sagte Roxton blickte dabei aber zu Marguerite, die ihn sofort dankend ansah.
So ging Richard voran, während Reuben neben Marguerite und Roxton lief, um sich mit ihr zu unterhalten.
Sie brauchten nicht lange laufen, da konnte man schon die kleine Holzhütte sehen aber ob man dies als eine gemütliche Hütte bezeichnen konnte, daran zweifelte Roxton und schaute dabei zu Marguerite auch sie fand, es wäre wohl doch besser gewesen dieses reizende Angebot abzulehnen, nun war es aber zu spät und sie mussten sich damit abfinden. Kurz vor der Eingangstür die nicht sehr stabil aussah, blickte Roxton zu den Kaputten Fenster das gleich neben der Tür war und seufzte. ,,Stimmt etwas nicht?’’ fragte Richard und sah Roxton, der darauf ein lächeln aufsetzte und einfach nur den Kopf schüttelte. ,,Alles bestens.’’ Gab er nach dem Richard als erstes hineinging von sich, so leise allerdings dass es niemand außer sich selbst hörte. Als auch Marguerite nach drinnen verschwand, stand plötzlich Reuben neben ihm und blickte Roxton finster an. ,,Sagen Sie mal, sind Sie mir Ihr Verheiratet oder so was in der Art?’’ fragte Reuben neugierig, sein Blick jedoch blieb hart und finster. Roxton zögerte nur Sekunden für seine Antwort. ,,Ja wir sind Verheiratet.’’ War seine knappe Antwort auch wenn etwas an der Wahrheit verdreht wurde aber dies brauchte Reuben ja nicht zu wissen. ,,Und was ist mit Kindern?’’ fragte Reuben weiter. ,,Wir haben keine, wir wollen uns da noch Zeit lassen.’’ Lächelte er und wollte eigentlich auch hinein gehen aber reuben versperrte ihm den Weg. ,,Vielleicht machen sie ja was falsch, wenn Sie meine Frau wäre, hätten wir sicherlich schon ein paar Kinder.’’ Dabei kam ein verschmiltstes Lächeln hervor. ,,Sie ist aber nicht Ihre Frau und wird es auch nie sein.’’ Dabei tippte er mit seinen Zeigefinger hart gegen Reubens Brust. ,,Das sagen Sie aber dies kann man ja noch ändern, meinen Sie nicht auch.’’ ,,Lassen Sie ja die Finger von dieser Frau, sonst werde ich Sie eigenhändig umbringen.’’ Dabei stieß er Reuben zur Seite und ging ins Haus. Reubens sah ihm nach und schnaufte, bevor auch er ins Haus verschwand und die Türe zu viel.
Die Hütte sah nicht nur von außen so schrecklich aus, sondern ist es auch von drinnen, überall lagen Essenreste herum, wäsche war achtlos über eine kleine leine gehängt oder wohl besser gesagt geschmissen worden. Aber das wohl noch schlimmste war dieser Geruch der hier lag. Es roch nach Tod und Blut, wahrscheinlich wurden hier auch Tiere aufgehängt, wo auch die Wäsche hängt. Nicht sehr appetitlich dachte Roxton und setzte sich zu Marguerite an den Tisch.
Richard stand in der Küche, wenn man das so nennen kann und kochte Kaffee. Reuben zog sich einen Stuhl heran und setzte sich gegenüber von Roxton. Ihm passte das überhaupt nicht, den somit saß er viel zu nah an Marguerite mit der er sich schon wieder unterhielt. Sie schien gar nichts zu bemerken, was Reuben eigentlich für ein elender Schuft war aber bei Gelegenheit würde Roxton ihr es sagen ,ob sie es nun glaubt oder nicht. Als der Kaffe und die Tassen auf den Tisch standen, setzte sich auch Richard zu ihnen und begann von seiner aufregenden Lebensgeschichte zu erzählen, zwar wollte dies niemand hören aber dass schien Richard nicht zu interessieren.
Als es schließlich schon spät am Abend war und sie immer noch alle am Tisch saßen, war es Roxton der endlich dieser extrem langen Geschichte ein Ende setzten musste. ,,Ich möchte Sie ja nur ungern unterbrechen aber meine Frau und ich sind ziemlich müde von diesen langen Tag und würden uns doch jetzt lieber auf Ohr legen.’’ Roxton ton war freundlich und er lächelte auch ein wenig Richard an, jedoch bemerkte er nicht, wie Marguerite kurzzeitig das Gesicht verzog, als sie meine Frau hörte, hatte sie was nicht mitbekommen, fragte sie sich. Sie würde ihn bei passender gelegnheit sofort fragen. Richard erhob sich und schaute sich um. ,,Aber natürlich wie konnte ich auch so lange reden, verzeihen Sie mir bitte. Wenn Sie wollen kann Ihre Frau in einen der Bette schlafen.’’ ,,Nein, nein wir wollen Ihnen keine umstände machen, wir schlafen einfach auf dem Boden, wenn Sie vielleicht ein paar Decken hätten, dann geht das auch.’’ Er wusste genau, dass Marguerite ihn völlig schockiert ansah aber anscheinend hatte sie noch keinen Blick auf die Betten geworfen, die mit sicherlichkeit von Läusen übersehen waren, den sehr gepflegt sahen weder die Männer noch ihre Unterkunft aus. ,,Gut wie Sie meinen, dort hinten liegen Decken, sie sind noch Sauber und kaum benutz wurden.’’ Richard wand sich ab und ging nach draußen, um sein Geschäft zu erledigen.
Während Reuben und Marguerite noch am Tisch saßen, begann Roxton die Decken untereinander zu legen damit es wenigstens etwas bequem ist. Aber wenigstens hatte Richard recht, die Decken sahen so gut wie kaum benutz aus. Sicherlich waren die noch Läusefrei. ,,Schatz, ich bin fertig.’’ Rief er und hoffte das Marguerite deswegen keinen Aufstand machen würde. Marguerite ließ sich wirklich nichts anmerken, sie fluchte zwar innerlich aber sie sagte freundlich Reuben gute Nacht und legte sich zu Roxton.
Als die beiden fest schliefen gingen auch Richard und Ruben schlafen, nur schlief Roxton gar nicht, sondern tat nur so. Es war mitten in der Nacht, als Roxton es endlich wagte, Marguerite zu wecken, sie war zwar keineswegs davon erfreut mitten im schlaf gestört zu werden aber da er nicht locker ließ, öffnete sie die Augen und sah ihn sauer an. ,,Tut mir ja leid aber los kommen Sie, wir verschwinden von hier’’ flüsterte er ihr zu aber immer mit einen Blick auf die zwei Männer gerichtet. ,,Sie spinnen wohl, es ist mitten in der Nacht und Sie wollen jetzt da raus, das können Sie vergessen.’’ Sie wollte sich gerade umdrehen um weiter zu schlafen, als er sie an der Schulter festhielt. ,,Sie schlafen jetzt nicht weiter, los jetzt oder soll ich nachhelfen?’’ beinahe wäre er vor wut hoch gesprungen aber er konnte sich noch gerade so bremsen. ,,Was ist den mit Ihnen los?’’ fragte Marguerite und sah ihn ebenfalls mit zornigen Augen an, wenn er das konnte, konnte sie das schon lange. ,,Soll ich Ihnen sagen was mit mir los ist’’ er hatte sich auf seine Knie gestützt und fuchtelte mit seinen Armen wütend durch die Gegend. ,,Diese Männer haben etwas vor und es ist nichts gutes, also bevor die uns an die Kehle gehen, möchte ich lieber hier weg, also kommen Sie jetzt.’’ Er packte ihre beiden Arme und zog sie ebenfalls auf die Knie. ,,Lassen Sie mich los, Sie spinnen ja, diese Männer sind doch freundlich, wir können Ihnen dankbar sein, wenn Sie weg möchten dann bitte.’’ Sie befreite sich aus seinen Armen und zeigte zur Tür. ,,Tschüss.’’ Gab sie noch kurz von sich, bevor sie sich wieder hin legte und die Decke über sich zog.
Roxton reichte es jetzt entgültig, wenn Marguerite nicht wollte, dann bitte, dann würde er eben alleine gehen. Ohne noch ein weiteres Wort zu sagen, lief er zur Tür, öffnete sie und schloss die Tür aber leise, schließlich sollte ja keiner Wach werden. Aber sobald er draußen war, begann er wild umher zu laufen und Flüche von sich zu geben, kickte dabei was vor ihm auf den Boden lag weg und lief zornig weiter, bis er plötzlich stehen blieb und sich abrupt umdrehte. Das konnte er doch nicht wirklich tun, oder? Marguerite mag launisch und äußerst boshaft sein aber deswegen sie gleich mit diesen Männer alleine zurück lassen? Noch ein letzter Fluch und schon marschierte er wieder zurück. Aber diesmal konnte er das Licht brennen sehen, waren die Männer etwa doch wach geworden, was war mit Marguerite? Er ahnte böses und verfluchte sich sogleich dafür dass er weg gegangen ist.
Trotz seiner Verletzung rannte er das letzte Stück und duckte sich unter einem Fenster. Ganz vorsichtig hob er seinen Kopf bis er was in den dreckigen Scheiben sehen konnte. Er sah wie Richard sein Gewehr lud und sich noch mit Reuben nebenbei unterhielt. Sie schienen etwas vorzuhaben, wahrscheinlich würden sie jetzt auf suche nach ihm gehen und ihn dann vielleicht noch erschießen. Dann glitt sein Blick zu Marguerite, die von Reuben betätschelt wurde und immer mehr in die Ecke gedrängt wurde, es war Zeit dem ein ende zu setzten.
,,Reuben du bleib hier bei der Frau, ich gehe jetzt auf die Jagd.’’ Grinste Richard Reuben an und ging näher auf die beiden zu, bis er neben Reuben stand und sie beide Marguerite anschauen. ,,Und wenn ich wieder da bin, vergnügen wir uns mit dir, meine Süße.’’ Er tätschelte ihre Wange aber sie drehte den Kopf weg und sah zur Tür in der Hoffnung, Roxton würde wieder kommen und ihr helfen. ,,Pass auf sie auf.’’ Befiel er Reuben und ging hinaus. Sogleich die Tür geschlossen war, bekam Richard einen kräftigen Schlag auf den Kopf und ging zu boden. Roxton seufzte und schmiss das Holzstück weg und nahm sich stattdessen das Gewehr.
,,Lassen sie mich los, verdammt noch mal.’’ Rief Marguerite und versuchte ihn immer wieder zu treten aber er drängte sie inzwischen so, dass sie ihre Beine kaum noch bewegen konnte. ,,Dein Mann wird dir jetzt nicht mehr helfen, jetzt werde ich dein Mann und wir werden viele Kinder bekommen und hier für unseren Rest des Lebens leben.’’ Grinste Reuben und wollte sie gerade Küssen, als auch schon die Tür aufgetreten wurde und Roxton mit erhobenen Gewehr rein kam und genau auf Reuben zielte. Marguerite nutzte Reubens Unachtsamkeit und tritt ihn mitten in seine Schwachstelle, woraufhin er sich vor schmerzen krümmte. Roxton setzte natürlich noch eins drauf und schlug ihn mehrmals in die Magengrube bis er schließlich bewusstlos zu Boden ging. ,,Los kommen Sie Marguerite wir gehen oder wollen Sie noch immer hier bleiben.’’ Sein freches Grinsen, ließen Marguerite beinahe platzten aber sie riss sich zusammen, schließlich hatte er sie gerettet. Ohne noch ein Wort zu sprechen liefen sie wieder in den Dschungel hinein, weit weg von dieser Hütte und diesen Männern.
Marguerite hielt diese ruhe nicht aus, sie wusste dass sie sich entschuldigen musste aber sie fand den mut nicht dazu. Als sie an einen kleinen Bach halt machten, um etwas zu trinken und sich kurz auszuruhen, atmete Marguerite atmete noch mal tief durch, bevor sie zu Roxton blickte, der neben ihr am Bach hockte. ,,Roxton ich möchte mich entschuldigen, dass ich nicht auf Sie gehört habe, Bitte verzeihen Sie mir.’’ Als Roxton nicht sofort antwortet sondern weiter hin wasser schlürfte, reichte es Marguerite. Wütend stand sie auf und wollte schon weiter laufen aber Roxton reagierte schnell und hielt sie am arm zurück. ,,Was soll das werden?’’ fragte er halb zornig und halb belustigt, man konnte sie einfach zu schnell auf die Palme bringen, dass amüsierte ihn immer wieder aufs neue, sie zu reizen. ,,Was das werden soll?, ich wollte schon weiter gehen, anscheinend wollen Sie ja keine Entschuldigung annehmen.’’ Ihre Augen glühten vor Wut und es würde sicherlich nicht mehr viel fehlen bis der Vulkan ganz ausbricht. ,,Sie hätten ja nur mal kurz warten müssen aber anscheinend fehlt es Ihnen an geduld. Ich nehme sie an und seien Sie froh dass es noch so klimpflich ausgegangen ist oder hätte ich Sie vielleicht doch da lassen sollen?’’ fragte er amüsiert und verschränkte die Arme vor der Brust. ,, Ach jetzt bin ich auch noch an allen schuld, dass wollen Sie doch damit sagen, stimmts?’’ gut sie war ja auch schuld aber das zählte jetzt auch nicht mehr, fügte Marguerite in Gedanken hinzu. ,,Nein das will ich damit überhaupt nicht sagen..oh gott Sie sind einfach unmöglich und einzigartig.’’ Er begann leise zu lachen, als sich in Marguerite Gesicht völlige Verwirrung zeigte. ,,Bleiben Sie so wie Sie sind, sonst wird es hier noch langweilig.’’ Lachend drückte er ihr einen kurzen Kuss auf die Wange, die dazu führte, dass sich Marguerite Gesicht rötlich färbte. ,,Werden Sie jetzt auch noch verlegen, meine Liebe?’’ Ja Roxton amüsierte sich wirklich köstlich, in seinen ganzen leben hatte er noch nie so viel spaß mit einer Frau, wie Marguerite. ,,Hören Sie auf mit diesen Unsinn, wir sind hier nicht im Kindergarten.’’ Immer noch verlegen und rot im Gesicht senkte sie den Kopf. ,,Warum haben Sie eigentlich den Männer erzählt, ich sei Ihre Frau?’’ fragte sie Sekunden später und sah ihn nun wieder kühl und festentschlossen an. Noch mal wollte sie sich nicht so gehen lassen. ,,Mhm warum wohl.’’ Er schaute zum Himmel und tat so als ob er ernsthaft überlegte. ,, Wahrscheinlich weil ich es so für einfacher hielt, ich hatte so eine Ahnung und hoffte damit, würden diese Männer die Finger von Ihnen lassen.’’ Ja das klang ganz Plausibel dachte er sich in Gedanken. ,,Sie müssen mich nicht beschützten, ich kann ganz gut auf mich alleine aufpassen.’’ Gab sie festentschlossen von sich, dass sie wirklich dazu im stande wäre. ,,Ja aber ganz sicher können Sie das, ich wollte nur mal meine Ritterqualitäten prüfen.’’ Sagte er lachend auch Marguerite konnte nicht anders und musste lachen. Ohne dass sie es bemerkt haben, liefen sie schon eine ganze weile.
Der Tag neigte sich immer mehr dem Abend hin. Ununterbrochen liefen sie die Richtung in der sie annehmen, dass dort das Baumhaus lag aber sicher konnten sie sich nicht sein aber was sollten sie sonst tun, abwarten und Däumchen drehen, das wäre auch keine Lösung. Es wurden nur kleine Verschnaufpausen mal genommen oder mal wurde auch an einem Bach oder Fluss angehalten damit die beiden was trinken konnten. Das ihre Verletzungen jeden immer noch zuschaffen machten, waren ihnen recht egal, so lange es auszuhalten war, wurde die Chance genutzt ihrem neuen Heim in dieser Welt fernab ihrer Heimat zu finden, den alle beide sehnten sich nach einer warmen Malzeit und einen richtigen bett sowie ein angenehmes Bad aber wer weiß wie lange sie darauf noch verzichten mussten.
Es war noch nicht groß Dunkel als erste Regentropfen herunter kamen. Was nun, also weiter laufen oder sich ein Versteck suchen? Aber keiner von ihnen sage was, dass es doch besser wäre ein Versteck zu suchen, also liefen sie weiter. Plötzlich wie aus den nichts, könnte Marguerite schwören, mehrer Schwarze umrisse zu sehen, sie waren zwar weit entfernt aber sie könnte schwören, dass da ein paar Gestalten, was sie nun waren konnte sie nicht erkennen, zu sehen sind. Marguerite hielt dies für nichts gutes, es könnten irgendwelche Wilden sein, so dass sie wieder fliehen mussten. ,,John, schauen Sie da vorne, ich kann dort ein paar Umrisse von ein paar Gestalten sehen, wilde vielleicht.’’ Als er am Anfang nicht reagierte, kniff sie ihm in den Arm. ,,Aua, ich schaue ja schon.’’ Wütend strich er über seinen Arm an der Marguerite ihn gekniffen hat. Seine Augen sahen aber zu den Gebüschen wo die Menschen, ja es waren definitiv Menschen, wie er es bei näheren Hinsehen erkennen konnte ansah und genau beobachte, ob sie vielleicht Waffen bei sich trugen. Als er auch zwei Flinten erkennen konnte, nahm er Marguerite Hand und zog sie in das nahe liegende Gebüsch. ,,Seien Sie doch nicht so gr..’’ Roxton legte seine Hand auf ihren Mund, damit sie nicht weiter sprechen würde. ,,Psst, seien Sie leise, sonst hören sie uns noch.’’ Flüsterte er nahe an ihrem Ohr. Als die Schritte immer näher kamen, begann Marguerite immer mehr zu zittern. Ohne das Roxton es bemerkte, drückte er Marguerite an sich.
Malone blieb stehen und sah sich um, er könnte schwören etwas gehört zu haben. Als er wieder diese Rascheln hörte, steuerte er auf das Gebüsch zu und schob Äste mit seiner Waffe weg, damit er etwas sehen konnte. Und was er da sah, ließ ihn vollkommen überrascht aufschreien. ,,Mein Gott..’’ Challenger rechtete mit sonst was und lief das kurze Stück zu Malone und blieb verdutzt stehen als er die beiden sah, nach dem sie lange gesucht haben. Auch Veronica stieß zu ihnen und kicherte, den Marguerite blickte noch immer etwas zittern nach oben und Roxton hielt sie umarmt fest, ein seltener Anblick, dachten alle Drei und halfen den beiden da raus. ,,Wir sind ja so froh Sie endlich gefunden zu haben, wir dachten schon Sie seien Tod.’’ Begann Malone und seufzte erleichtert auf. ,,Ja wir sind den Tod auch ein paar mal entkommen, wir hatten Glück aber was machen Sie den so spät noch draußen?’’ fragte Roxton weil es doch schon dunkel war. ,,Wir wollten einfach nicht umkehren, wir hatten so ein Gefühl, anscheinend hat uns unser Gefühl hierher gebracht.’’ Erzählte Challenger und sah sich Roxtons Wunde an. ,,Keine Angst es ist alles in Ordnung ich wurde gut verpflegt aber sie sollten sich Marguerite Wunde ansehen.’’ Und versuchte so Challengers Aufmerksamkeit ihr zuzuwenden, den Marguerite hatte sich auf einen kleinen Stein gesetzt, anscheinend war es alles etwas zu viel für sie. Challenger lief natürlich sofort zu Marguerite und sah sich ihren Fuß an.
,,Sie wurden gut verpflegt, jetzt sagen Sie ja nicht, dass das Marguerite war?’’ fragte Malone neugierig. ,,Tja dann muss ich Sie wohl enttäuschen, den Marguerite hat mich gepflegt und auch getragen und das trotz Ihrer Verletzung, ich kann es zwar auch kaum glauben aber es ist nun mal so und nun würde ich sagen, dass wir zum Baumhaus zurück gehen.’’ Roxton grinste Malone und Veronica an, die das noch nicht so recht glauben konnten.
,,Mhm Sie sollten sich auf jeden Fall schonen, die Verletzung ist schlimm und stark angeschwollen, Sie müssen doch riesige Schmerzen haben?’’ In Challenger Stimme schwing Bewunderung mit. ,,Ach es geht schon, wir sind ja bald im Baumhaus und bis dahin ist das kein Problem.’’ Marguerite setzte ein gequältes Lächeln auf und stand auf um auch zu zeigen, dass sie keine Probleme mit ihrem Fuß hatte immerhin hatte sie schon schlimmeres durch gestanden. Roxton beobachte Marguerite und stellte sowohl Bewunderung als auch Mitleid bei sich fest, was er gerade empfand als er sie weiter ansah. Er merkte auch dass sein herz in einen Schnellen Tempo schlug, wie schön öfters, wenn er sie lange ansah. ,,Und können wir los?’’ Roxton sah Challenger und Marguerite an. ,,Ja wenn Marguerite sicher ist, dass sie es schafft, können wir.’’ Alle Blicke waren jetzt auf Marguerite gerichtet und sahen sie erwartungsvoll an. ,,Schauen Sie nicht so, an mir liegt es sicherlich nicht, von mir aus kann es los gehen.’’ Sie setzte ein lächeln auf und schritt allen voraus. Die anderen zucken mit den Schultern und folgten ihr schließlich, den jeder wollte wieder zurück in ein warmes Heim.
Als sie mit den Fahrstuhl nach oben fuhren, blickte Summerlee der die ganze Zeit unruhig durch den Raum gelaufen ist sofort zum Fahrstuhl und atmete erleichtert aus, als er alle sah. ,,Mein Gott, ich habe mir schon sorgen um Sie alle gemacht.’’ Rief Summerlee und eilte zu ihnen, die gerade ihre Waffen ablegten. ,,Wir hatten Glück und haben die beiden Vermissten gefunden, allerdings müssen jetzt die Wunden versorgt werden.’’ Meinte Challenger und wollte Marguerite schon stützen, damit sie ihren Fuß nicht belasten muss, da war Roxton schon schneller und nahm sie auf die Arme. Marguerite Augen sahen Roxton völlig erschrocken und verwundert an. ,,Das wollte ich schon immer mal machen.’’ Grinste Roxton frech und lief mit ihr auf den Arm in ihr Zimmer. Die anderen sahen belustigt hinterher und verteilten sich dann im Baumhaus. Challenger und Summerlee wendeten sich den verletzten zu, während Veronica und Malone etwas zu Essen kochen.
,,Jetzt hören Sie schon auf und lassen Sie endlich mein Fuß los.’’ Brüllte Marguerite als Roxton ihr Fuß immer noch fest hielt und mit einen kühlen Lappen drüberstrich. ,,Sie werden ja knallrot, ich mache das aus reiner Nettigkeit also haben Sie sich nicht so.’’ und er genoss jede Sekunde davon, allerdings lies er ihr Fuß los, als Challenger und Summerlee dich gefolgt ins ihr Zimmer traten, bepackt mit den erste Hilfe Kasten. Alle saßen jetzt auf der Bettkante und begutachteten ihren Fuß, was Marguerite beinahe zu einem Wutausbruch veranlasste aber sie hielt sich zurück. ,,Wir sollten diese Salbe drauf machen und dann einen festen Verband, damit müsste es dann eigentlich gehen. Was meinen Sie Summerlee?’’ Challenger der die Salbe schon bereit hielt, blickte zu Summerlee, der gerade seine Brille wieder nach oben schob. ,,Ja aber meine Liebe Marguerite, Sie müssen sich auf jeden Fall schonen, sonst wird es nicht besser.’’ Er schaute sie ernst an und wartete bis sie nickte, wenn auch wiederwillig. Challenger trug eine dicke schicht der Salbe auf, die dafür sorgen soll, dass die Schmerzen und die Schwellung nach lassen. Als er zu den verband greifen wollte, schaltete sich Roxton ein. ,,Oh bitte darf ich, da es doch meine schuld ist, möchte ich wenigstens ein teil zur Heilung beitragen.’’ Roxton achtete gar nicht auf Marguerite Mund, dass sich weit nach unten zog. ,,Aber nachher schaue ich mir Ihre Verletzung an?’’ begann Challenger ,,Ja klar doch.’’ Gab Roxton kurz und knapp zurück und bettelte schon mit der Hand ,,Wehe nicht.’’ Challenger gab ihn den Verband und nahm Summerlee am Arm und zog ihn nach draußen. ,,Keine Angst, ich werde vorsichtig sein.’’ ,,Sehen Sie einfach zu dass Sie fertig werden, ich will endlich meine Ruhe haben.’’ Gab Marguerite leicht gereizt von sich und drehte ihr Gesicht zum Fenster hin, so dass sie Roxton nicht ansehen musste. Roxton sagte nichts, als er den Verband um den Fuß wickelte, er musste nach denken an die Zeit wo sie beide auf sich alleine gestellt waren. Was war mit ihm los, warum füllte er sich plötzlich so zu ihr hingezogen? Was hat Sie bloß an sich? Konnte er sich nur fragen aber er wollte auch, dass Marguerite darüber nach dachte. ,,So ich bin fertig und jetzt ruhen Sie sich schön aus.’’ Genau in den Moment als Marguerite ihr Gesicht ihn zu wendete, drückte Roxton seine Lippen auf ihre und zog sie in einen tiefen langen Kuss. Plötzlich so schnell wie er den Kuss begonnen hatte, beendete er ihn wieder und flüchtete aus dem Zimmer. Zurück blieb eine völlig verdutze Marguerite.
Dampfend stand das essen auf den Tisch aber weder Roxton noch Marguerite kamen an den Tisch zum Essen. ,,Ja vielleicht schlafen die beiden schon?’’ Sagte Veronica und verteilte das Essen auf die Teller. ,,Sie hatten ein paar harte tage, Sie werden sicherlich morgen etwas essen. Ich glaube Ruhe ist erst mal das beste für beide.’’ Meinte Challenger und begann mit Essen, die anderen taten ihm das nach. Mit dem Essen fertig begaben sich auch alle andere in ihr Zimmer, der Abwasch würde morgen gemacht werden. Am nächsten Morgen war Marguerite die erste die wach wurde, was ziemlich ungewöhnlich für sie war. Aber da sie nicht mehr schlafen konnte, stand sie halt auf, jetzt würden noch alle schlafen, so würde auch keiner sie ermahnen, sich wieder hinzulegen und zu schonen. Barfuss schlich sie aus ihren Zimmer zur Küche als sie das Sonnenlicht sah, dass durch den Balkon in den Raum leuchtete blieb sie stehen, es sah wunderschön aus und unwirkürhlich begab sie sich auf den Balkon. ,,Marguerite?’’ sagte Roxton plötzlich als er sie in einen ihrer dünnen Nachthemden sah. ,,Roxton’’ fuhr sie erschrocken zusammen, als sie ihn auf der Bank erblickte. ,,Äh ich wollte nur... der Ausblick....’’ ohne den Satz zu beenden, wendete sie sich wieder um und wollte schon rein gehen aber Roxton war schneller und ergriff ihr Handgelenk. ,,Warte bleib hier.’’ Er sah sie bittend an und setzte sich mit ihr auf die Bank. Beide schwiegen einige Minuten bevor einer es schaffte anzufangen. ,,Ich wollte mich bedanken, Sie haben mir Wahrscheinlich das Leben gerettet.’’ Begann Roxton. ,,Ach würden wir nicht ständig streiten, wäre das alle nicht passiert.’’ Marguerite wollte kein Danke, nicht von ihm auch wenn sie dass in normalen zustand gefallen würde aber jetzt war sie viel zu verwirrt. ,,Nun geben Sie mir aber nicht die Schuld fürs Streiten, Sie fangen ständig an.’’ ,,Was ich.’’ Wütend sprang Marguerite auf und funkelte ihn wütend an. ,,Ja Sie.’’ Auch Roxton erhob sich und funkelte sie amüsiert an. ,,Sie können mich mal.’’ Bevor sie die kontrolle verliert, lief sie in die Küche um sich mit einen kühlen Glas wasser die Wut wegzuspülen. Roxton folgte ihr und grinste dabei blöd wie ein Hund. ,,Jetzt lassen Sie mich endlich in ruhe, ich habe keine Lust mehr für diese Spielchen.’’ Sie griff zum Glas und goss wasser hinein. ,,Warum den ich, lassen Sie mich doch in ruhe, seien sie einfach mal eine normale Frau und schon ist alles in Ordnung.’’ Das war es entgültig, wütend hob sie das Glas in die Luft mit dem kalten Wasser. ,,Das werden Sie nicht tun, wagen Sie es ja nicht.’’ Roxton zeigte warnend mit den Zeigefinger auf sie. Bevor er sich verdrücken konnte oder irgendwo Schutz suchen konnte, kam das Glas schon an seinen Kopf geflogen.
Von den lauten Knall erwachten alle anderen und rannten wie von der Tarantel gestochen hinaus. ,,was ist den hier los?’’ fragte Challenger noch halb in schlaf. Veronica und Malone versuchten so gut wie möglich sich das Grinsen zu verkneifen. ,,Äh kleine Meinungsverschiedenheit.’’ Sagte Roxton und rieb sich an der Stirn über die blutende Stelle. Marguerite funkelte ihn noch mal mit bösen Blick an, bevor sie in ihr Zimmer verschwand. ,,Danke für das Glas Wasser, war doch gar nicht nötig.’’ Rief Roxton hinterher aber sicherlich hörte sie es nicht mehr. ,,Sehen Sie was habe ich ihnen gesagt, es wird noch mal Blutig enden.’’ Malone reichte ihn ein Tuch zum abtupfen. ,,Ach so schlimm war es nicht, bloß der falsche Moment.’’ Roxton grinste auch wenn ihn Momentan die Wunde am Kopf mehr schmerzt als sein Herz. ,,Na los kommen Sie, ich verarzte Sie aber ich hoffe das war Ihn eine leere.’’ Sagte Challenger und zog Roxton zu einem Stuhl. ,,Ja eine Leere fürs Leben.’’ Seine Gedanken waren schon bei Marguerite. ,,Schön alles wieder beim alten.’’ Sprach Veronica und holte Kehrblech und Bessen.
Ende
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